Daniil Kwjat: Testbestzeit hatte eigentlich keine Priorität

geteilte inhalte
kommentare
Daniil Kwjat: Testbestzeit hatte eigentlich keine Priorität
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
20.02.2019, 18:51

Daniil Kwjat sagt, dass die Bestzeit am Testmittwoch nicht im Fokus stand: Er freut sich eher darüber, dass mit Toro Rosso und Honda 137 Runden möglich waren

Was ist die Bestzeit von Daniil Kwjat wert, der sich heute beim dritten Testtag der Formel 1 in Barcelona überraschend an die Spitze setzte? Der Toro-Rosso-Pilot verwies die Konkurrenz mit einer späten Runde von 1:17.704 Minuten in die Schranken und setzte die schnellste Zeit des bisherigen Testwinters. Dabei sagt er: "Das war nicht unsere Priorität."

Auffällig ist, dass Kwjat seine Zeit auf einem kurzen Run setzte und anschließend gleich an die Box kam. Zudem hatte er die weichsten Reifen namens C5 aufgeschnallt. Mit Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) und Daniel Ricciardo (Renault) folgten zudem zwei Piloten, die nicht zum Favoritenkreis zählen. "Die letzten Runs des Tages waren auf kürzere reifenbezogene Tests ausgelegt", bestätigt auch Co-Technikchef Jody Egginton.

Fotostrecke
Liste

Alfa Romeo C38

Alfa Romeo C38
1/29

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.19

Renault R.S.19
2/29

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90

Ferrari SF90
3/29

Foto: : Giorgio Piola

Toro Rosso STR14

Toro Rosso STR14
4/29

Foto: : Giorgio Piola

Haas VF-19

Haas VF-19
5/29

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10

Mercedes W10
6/29

Foto: : Rubio / Sutton Images

Alfa Romeo C38

Alfa Romeo C38
7/29

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34

McLaren MCL34
8/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

McLaren MCL34

McLaren MCL34
9/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Mercedes W10

Mercedes W10
10/29

Foto: : Franco Nugnes

Mercedes W10

Mercedes W10
11/29

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34

McLaren MCL34
12/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Alfa Romeo C38

Alfa Romeo C38
13/29

Foto: : Charles Coates / LAT Images

Ferrari SF90

Ferrari SF90
14/29

Foto: : Rubio / Sutton Images

Renault R.S.19

Renault R.S.19
15/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Ferrari SF90

Ferrari SF90
16/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Red Bull RB15

Red Bull RB15
17/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Alfa Romeo C38

Alfa Romeo C38
18/29

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90

Ferrari SF90
19/29

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90

Ferrari SF90
20/29

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34

McLaren MCL34
21/29

Foto: : Jerry Andre / Sutton Images

Toro Rosso STR14

Toro Rosso STR14
22/29

Toro Rosso STR14

Toro Rosso STR14
23/29

Red Bull RB15

Red Bull RB15
24/29

Foto: : Joe Portlock / LAT Images

Mercedes W10

Mercedes W10
25/29

Foto: : Giorgio Piola

Racing Point RP19

Racing Point RP19
26/29

Foto: : Glenn Dunbar / LAT Images

Mercedes W10

Mercedes W10
27/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Mercedes W10

Mercedes W10
28/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Haas VF-19

Haas VF-19
29/29

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Man sollte die Zeit daher nicht überbewerten, auch wenn Kwjat äußerst angetan vom neuen Toro Rosso ist: "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass er sich nicht gut anfühlt. Das Gefühl entspricht meinem Geschmack", betont er und sagt, dass das Auto jedes Mal das machen würde, was er möchte. "Natürlich ist es noch sehr früh, aber ein besserer Start ist immer willkommen", so Kwjat.

Honda schafft mit Toro Rosso 137 Runden

Wichter als die Bestzeit war für ihn heute, das er 137 Runden und damit ein großes Programm abspulen konnte. Nach "nur" 77 Runden am Montag hatte er auf deutlich mehr Fahrzeit gehofft - und diese auch bekommen. "Es war ein produktiver Tag, von daher können die Jungs mit ihrer Arbeit zufrieden sein. Das müssen wir nun jeden Tag schaffen, um so viele Kilometer wie möglich zu sammeln."

 

Die Zahlen dürften vor allem auch Red Bull freuen, denn sie zeigen, dass Honda deutliche Fortschritte gemacht hat - sowohl in der Leistungsfähigkeit als auch in der Zuverlässigkeit. Wie stark der Motor aufgedreht ist, wissen jedoch nur die Honda-Ingenieure. "Wir hatten nicht die Absicht, heute auf große Performance zu gehen. Wir haben einfach versucht, uns auf unser Programm zu konzentrieren", so Kwjat.

Und das hatte heute keine Rückschläge zu verzeichnen - außer einem etwas steifen Nacken für den Russen. Den nimmt er aber gerne in Kauf: "Ich bin froh, dass der böse Junge endlich etwas müde ist", lacht er. "Wir möchten immer mehr Runden fahren. Wenn wir die Chance hätten, 200 Runden zu fahren, würden wir das tun. Mein Nacken wäre zwar nicht begeistert, aber ich würde das so nehmen."

Anderson nicht vom STR14 überzeugt

Die Fabelrunde am Ende war für ihn Bonus. Er habe schon versucht, aus dem Auto zu holen, was drin ist, ohne jedoch das allerletzte Risiko zu gehen. "Es ist schön, dort zu stehen, aber noch müssen wir nicht darauf schauen", sagt er über die heutige Bestzeit. "Wir müssen uns auf unsere Arbeit fokussieren, und ich muss mich auf das Gefühl im Auto fokussieren."

Übrigens: Motorsport-Total.com-Experte Gary Anderson ist weniger angetan vom neuen STR14: "Von den neun Autos, die ernsthafte Versuche gefahren haben, scheint das den wenigsten Grip zu haben", urteilt er. Dem Boliden scheint die nötige Schärfe durch Kurve 3 zu fehlen, wie er erkannt hat. "Es wirkt träge und scheint auf dem Asphalt immer etwas zu rutschen", so Anderson. "Ich würde nicht sagen, dass es ein Balance-Problem ist - eher Abtrieb und Grip."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
"Kaum Probleme": Verstappen hat "positiven Tag" mit Red-Bull-Honda

Vorheriger Artikel

"Kaum Probleme": Verstappen hat "positiven Tag" mit Red-Bull-Honda

Nächster Artikel

Mercedes kündigt an: Ab Donnerstag mehr Tempo?

Mercedes kündigt an: Ab Donnerstag mehr Tempo?
Kommentare laden
Hier verpasst Du keine wichtige News