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F1-Fahrern droht für das Rennen Imola eine "Spirale des Elends"

Die Formel-1-Fahrer stehen beim Rennen in Imola vor einer "Spirale des Elends", falls die Streckenbedingungen in der Emilia-Romagna wechselhaft sein sollten

Beim Formel-1-Grand-Prix der Emilia-Romagna erwartet den Fahrern bei wechselhaften Bedingungen ein schweres Unterfangen mit den Pirelli-Reifen, sofern es im Rennen zu einer Situation kommen sollte, dass die Piloten von Regen- auf Trockenreifen wechseln müssen.

Laut dem Leiter für Fahrzeug-Performance des Williams-Teams, Dave Robson, könnten die Fahrer in eine "Spirale des Elends" hineinkommen, sollten sie zu früh auf Slick-Reifen wechseln.

Vor dem Beginn der Saison 2022 wurde die maximale Temperatur, auf die die Vorderreifen vorgewärmt werden dürfen, von 100 auf 70 und für die Hinterreifen von 80 auf 70 Grad Celsius reduziert.

Dies hatte bereits in den ersten Saisonrennen zur Folge, dass viele Fahrer nach ihren Boxenstopps in den ersten Kurven zu kämpfen hatten, da die Reifen noch nicht auf Betriebstemperatur waren. Eine Situation, die sich bei feuchtkalten Streckenbedingungen in Imola noch verschärfen könnte.

Es wird somit für die Fahrer und Teams entscheidend sein, den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel von Intermediates auf Trockenreifen zu treffen, da die Slicks sonst möglicherweise nicht die richtige Betriebstemperatur erreichen.

Sollten die Fahrer das Fenster leicht verpassen und nicht genügend Wärme in den Reifen bekommen, kann dies den Reifen vollständig aus seinem Betriebsfenster drücken und dazu führen, dass er gar nicht mehr auf Geschwindigkeit kommt.

Qualifying hat "Augen geöffnet"

Laut Robson hat die Qualifyingsession am Freitag den Teams "die Augen geöffnet", da zu sehen war, dass viele Fahrer mit der abtrocknenden Strecke zu kämpfen hatten. Das beste Beispiel dafür sei dabei der Abflug von Ferrari-Pilot Carlos Sainz in Q2 gewesen.

"Ich kann nicht für andere sprechen, aber wenn man sich Sainz ansieht, dann hat es ihn einfach erwischt und das wäre vorher nicht passiert. Das macht es definitiv schwieriger", so Robson.

Carlos Sainz

Laut Dave Robson könnte der Unfall von Carlos Sainz im Qualifying auf fehlende Reifentemperatur zurückzuführen sein

Foto: Motorsport Images

"Es war das erste Mal, dass wir in einer Übergangsphase auf Slicks gefahren sind, und die Heizdeckentemperaturen von 70 Grad Celsius haben diese Phase sicherlich schwieriger gemacht", erklärt er. "Es gibt viel weniger Fehlerverzeihung."

Robson erwartet schwierige Strategieentscheidungen

"Wenn es im Rennen regnen sollte und man zu früh auf Slicks spekuliert, dann wirst du viel schneller in eine Spirale des Elends geraten als in den Vorjahren, wo man zumindest noch eine sportliche Chance hatte. Somit wird das Timing schwierig sein, denn es ist ganz anders als in den Vorjahren."

Robson sagt, dass es mehrere Runden dauern könnte, bis genügend Hitze in die Reifen gelangt ist. Zudem geht er davon aus, dass die kälteren Reifen erklären, warum sich neben Sainz so viele Fahrer im Qualifying gedreht haben: "Ich denke schon, dass es daran lag, weil die Bedingungen eigentlich gar nicht so schlecht waren."

"Auch als es in Q2 wieder regnete, waren es keine Bedingungen, die man normalerweise für hart halten würde, also denke ich, dass es eine Rolle gespielt haben muss", fügt er hinzu.

"Man muss bei diesen Bedingungen wirklich Selbstvertrauen haben, wenn man auf den Slicks aus der Boxengasse kommt, denn der Unterschied zwischen einer positiven Spirale und der Elendsspirale ist einfach riesig."

"Es ist nahezu unmöglich, die Reifen wieder auf Temperatur zu bekommen, wenn man es nicht sofort geschafft hat. Wenn man anfängt, Temperatur zu verlieren, anstatt sie aufzubauen, dann ist es eigentlich nicht mehr zu retten", erklärt Robson.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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