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Formel 1 Melbourne

Deutlich langsamer als Alonso: Ocon erklärt Melbourne-Schwäche

Warum Alpine-Fahrer Esteban Ocon beim Formel-1-Rennen in Australien vom Speer her so viel schlechter aussah als sein Teamkollege Fernando Alonso

Alpine sorgte für Aufsehen in Australien, aber hauptsächlich mit Fernando Alonso: Der Ex-Champion sprach sogar von seinem "besten Wochenende seit Jahren" und davon, dass er im Qualifying hätte auf die Poleposition fahren können, wenn ihn nicht sein Auto im Stich gelassen hätte. Und Esteban Ocon? Der blieb meist deutlich hinter Alonso zurück.

Weshalb aber hatte der zweite Alpine-Fahrer nicht den gleichen Speed? Ocon selbst verweist auf unterschiedliche Abstimmungen bei ihm und Alonso: "Wir hatten uns in der Nacht zum Samstag dazu entschieden, unser Auto anders einzustellen. Wir wollten mehr in eine bestimmte Richtung gehen, aber das hat sich nicht gelohnt."

In Zahlen ausgedrückt: Im ersten Qualifying-Segment fuhr Alonso 1:19.192 Minuten und damit auf P5, Ocon aber kam nicht über P11 hinaus, mit einem Rückstand von einer halben Sekunde auf den anderen Alpine A522.

Ähnliches Spiel in Q2: Alonso Fünfter mit 1:19.815, Ocon drei Zehntel dahinter gerade noch auf zehn. Und ohne den Crash in Q3 wäre Alonso sehr wahrscheinlich besser klassiert gewesen als Ocon auf P8.

Warum Ocon "gemischte Gefühle" hat nach Melbourne

Auch deshalb hat der Franzose "gemischte Gefühle", wenn er das Wochenende als Ganzes betrachtet. Ocon sagt frei heraus: "Wir hätten wahrscheinlich ein bisschen mehr erreichen können, wenn man sieht, wie das Auto an sich funktioniert hat."

Im Rennen wiederum brachte nur Ocon sein Fahrzeug in den Top 10 ins Ziel. Alonso kam nach einem außerplanmäßigen zweiten Stopp nur auf Position 17 in die Wertung und blieb punktelos.

Daher sagt Ocon: "P7 ist gut, sehr ermutigend. P7, P6 und P7, dreimal in Folge in den Punkten. 20 Punkte nach drei Rennen ist sehr solide. Ich bin zufrieden damit, aber ich will mehr", so der aktuell Siebtplatzierte in der Formel-1-Fahrerwertung 2022, womit er deutlich vor Teamkollege Alonso steht.

Das falsche Set-up hat bei Alpine auch was Gutes

Doch nicht nur die Punkteausbeute stimmt Ocon positiv, auch das falsche Set-up versorge Alpine mit einer wichtigen Lektion: Es sei "gut zu wissen", dass die eine Abstimmungsvariante nicht funktioniert habe, meint Ocon, ohne ins Detail zu gehen. "Denn so können wir die Entwicklung weg davon lenken, dass wir vielleicht die falsche Entscheidung getroffen haben."

Um was genau es ging, dazu schweigt sich Ocon aus. Zu den Unterschieden zwischen seinem und dem Auto von Alonso meint er nur: "Wir sind zu nahe dran an der Spitze, als dass wir etwas preisgeben könnten."

Er räumt aber ein: Er selbst hätte besser abschneiden können. "Wahrscheinlich hätte ein Startplatz in den Top 5 auch zu einem Top-5-Rennergebnis geführt. Und am Samstag war die Pace gut genug für einen Platz unter den Top 5", erklärt Ocon. "Wenn du aber an einem nicht so guten Wochenende noch P7 mitnimmst und sechs Punkte holst, dann ist das ziemlich ordentlich."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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