Ecclestone in weiteren Gesprächen – Las Vegas statt Monza?

Noch am heutigen Freitag will Formel-1-Chef Bernie Ecclestone mit den potentiellen Veranstaltern in Las Vegas weitere Gespräche über ein Formel-1-Rennen in der Spielerstadt halten.

Erst vor ein paar Tagen erklärte Ecclestone, dass Las Vegas bereits einen Vertrag habe, gab aber keine weiteren Einzelheiten preis.

In Bahrain sagte er am Freitag, dass es noch verfrüht sei, von einem endgültigen Deal zu sprechen, ein Formel-1-Rennen in Las Vegas aber immer wahrscheinlicher würde.

„Ich werde in zehn Minuten mit ihnen [den Veranstaltern] reden“, sagte er in Fahrerlager von Sakhir. „Es ist möglich, das es dort ein Rennen geben könnte. Sie werden sowieso auch die Formel E haben.“

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Wann es soweit sein könnte, ließ der 85-Jährige offen. „Es wären sicher ein paar Jahre, denke ich“, sagte er gegenüber Motorsport.com.

Als Ersatz für den Grand Prix in Austin sei das Rennen in Nevada aber nicht geplant, betonte Ecclestone.

„Wir werden Austin behalten und ein weiteres Rennen haben.“

Da eine Ausweitung des Kalenders laut Ecclestone nicht mehr infrage kommt, müsste aber ein Rennen weichen und das könnte der Grand Prix von Italien in Monza sein.

 

Wie Motorsport.com vergangene Woche berichtete, sind die Verhandlungen zwischen Ecclestone und den Promotern in Italien offenbar gescheitert und der Brite hat schon mehrmals betont, dass die Formel 1 auch ohne einen Grand Prix von Italien überleben könnte.

Las Vegas war bereits in den Jahren 1981 und 1982 Gastgeber eines Formel-1-Rennens, das auf dem Parkplatz des Ceasars Palace Casinos ausgetragen wurde.

Mit Informationen von Jonathan Noble

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