Entscheidet der Start den Großen Preis von Mexiko 2016?

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Entscheidet der Start den Großen Preis von Mexiko 2016?
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
30.10.2016, 15:33

Mercedes gegen Red Bull Racing, Soft gegen Supersoft: Beim Start zum Großen Preis von Mexiko der Formel 1 könnten die Reifen den Unterschied machen und für eine Vorentscheidung sorgen.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12; Kimi Räikkönen, Ferrar
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid führt vor Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Danie
Rob Smedley, Williams, Leiter Fahrzeugperformance
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid führt vor Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Danie
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12

Denn während Mercedes aus der 1. Startreihe mit der konservativeren, aber langlebigeren Soft-Mischung losfährt, setzt Red Bull Racing aus Reihe 2 auf die aggressiveren, wenngleich kaum haltbaren Supersoft-Pneus. Doch welche Strategie erweist sich als die bessere?

Nicht vergessen: Die Anfahrt zur 1. Kurve ist eine der längsten im Kalender der Formel 1. Knapp 900 Meter sind bis dahin zu bewältigen.

"Das bedeutet, die Unterschiede zwischen den Reifenmischungen treten in diesem Fall in erhöhtem Maß zutage", erklärt Williams-Ingenieur Rob Smedley.

Ergebnis: Startaufstellung zum GP Mexiko

"Wenn du mit der Supersoft-Mischung einen guten Start erwischst und dein Gegner kommt mit Soft-Reifen nicht so gut weg, dann könnte der Unterschied bis zu 12 Meter betragen. Und das heißt: Du ziehst leicht an ihm vorbei."

"Das Überholmanöver könnte abgeschlossen sein, noch bevor die Fahrzeuge die Bremszone erreichen", meint Smedley.

Daniel Ricciardo und Max Verstappen könnte es also gelingen, gleich beide Mercedes-Fahrer von den Spitzenpositionen zu verdrängen.

"Wenn du einen perfekten Start hinlegst, solltest du zumindest eine Position gewinnen können", sagt Ricciardo. "Im schlimmsten Fall sollte ich ein paar Meter näher an sie herankommen, sodass ich einen guten Windschatten erhalte."

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