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Entscheidung verschoben: Donnelly muss weiter um sein Bein bangen

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Entscheidung verschoben: Donnelly muss weiter um sein Bein bangen
Autor:
Übersetzung: André Wiegold
14.08.2019, 09:37

Nach seinem Moped-Unfall bei einem Charity-Rennen in Irland muss Ex-Formel-1-Fahrer Martin Donnelly weiterhin um sein Bein bangen

Ex-Formel-1-Fahrer Martin Donnelly muss vier Monate warten, bis er Gewissheit hat, ob sein Bein nach dem Moped-Unfall bei einem Charity-Rennen in Irland gerettet werden kann. Der ehemalige Lotus-Fahrer erlitt im vergangenen Monat nach einer Kollision Verletzungen am Bein.

Aufgrund einer Infektion, die sich im Krankenhaus breitgemacht hatte, konnte ihm kein Gipsverband am gebrochenen Bein angelegt werden. "Der Oberschenkel war verbogen und sah aus, wie Luftpolsterfolie", sagt der verletzte Fahrer. "Es waren rote und orangene Blasen und dann breitete es sich auf mein anderes Bein aus. Alles war infiziert."

Aufgrund der zahlreichen Brüche, die sich der Rennfahrer im Jahr 1990 beim Grand Prix in Jerez zugezogen hatte, war es schwierig, das Bein erneut zu rekonstruieren. Deshalb ist eine Amputation noch immer nicht ausgeschlossen. Aufgrund der Infektion hat der Körper nur langsam die Metallschrauben, die in sein Bein gebohrt wurden, umschlossen.

Eigentlich sollte Donnelly am vergangenen Donnerstag von der Ärzten erfahren, ob er sein Bein behalten kann. Aufgrund der schwierigen Lage wurde diese Entscheidung aber um vier Monate verschoben. So soll Donnellys Körper mehr Zeit haben, sich zu erholen.

"Ich danke Gott für das Morphin und Antibiotika", so Donnelly. "Sie haben die Infektion besiegt, weshalb ich einen Gips anlegen lassen konnte. Ich musste zweimal ins Krankenhaus zurück, weil die Hitze das eingegipste Bein zu schaffen gemacht hat. Deshalb liegt es jetzt in einer Stütze."

Trotz der schwierigen Lage will Donnelly später im Monat nach Amerika fliegen. Sein Freund Jonathan Lewis hat eine Kampagne gestartet, um Donnelly zu helfen. Dabei sind bisher rund 54.000 Euro gesammelt worden, die dem Verletzten Rennfahrer helfen sollen, solange er nicht arbeiten kann.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Matt Kew
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