Ericsson: Verbleib bei Sauber wäre "keine schlechte Sache"

Marcus Ericsson kann sich vorstellen, auch in der Formel-1-Saison 2017 für das Sauber-Team zu fahren, möchte aber eine ganz bestimmte Voraussetzung erfüllt sehen.

Nach zehn von 21 Rennen der Formel-1-Saison 2016 steht Sauber als einziges Team noch ohne WM-Punkt da. Marcus Ericsson, neben Felipe Nasr einer der beiden Stammfahrer beim Schweizer Rennstall, hätte trotz der sportlichen Misere nichts dagegen, auch 2017 für Sauber zu fahren. Voraussetzung dafür ist für den Schweden allerdings, dass sich die finanzielle Situation in Hinwil entspannt.

Fotos: Marcus Ericssons Zeit bei Sauber

Laut Teamchefin Monisha Kaltenborn zeichnet sich eine Lösung ab. Einen Zeitplan dafür gibt es freilich noch nicht. Fährt Ericsson auch in der kommenden Saison für Sauber? "Es hängt davon ab, welche Cockpits frei werden", betont der Schwede im Gespräch mit Motorsport.com und fügt hinzu: "Ich finde, dass Sauber als Team das Potenzial hat, richtig gut auszusehen, sofern Budget für die Entwicklung des Autos vorhanden ist."

Die Fabrik in Hinwil ist nach Aussage des 25-jährigen Skandinaviers, der im zweiten Jahr für Sauber fährt, "fantastisch". Vorausgesetzt, die finanzielle Situation des Teams verbessert sich, dann wäre es "keine schlechte Sache, bei Sauber zu bleiben, aber wir müssen abwarten. Hoffentlich weiß ich bald, was ich im nächsten Jahr tun werde", so Ericsson.

Das Gespräch führte Oleg Karpov

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