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Erklärt: Darum will Lewis Hamilton einen Anteil am FC Chelsea kaufen

Lewis Hamilton und Serena Williams wollen gemeinsam mit einem Konsortium den FC Chelsea übernehmen, um Inklusion und Diversität in der Gemeinschaft zu fördern

Am Donnerstag machten Gerüchte die Runde, dass der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Tennis-Ass Serena Williams eine Investition von je zehn Millionen Pfund planen, um gemeinsam mit einem Konsortium den FC Chelsea aufzukaufen. In der Fahrer-Pressekonferenz am heutigen Freitag bestätigte Hamilton die Legitimität dieser Geschichte.

Dies sorgte zunächst für Verwunderung, da Hamilton bisher als Fußball-Fan vom Hauptrivalen Arsenal London bekannt war. Darauf angesprochen sagt Hamilton, dass die Möglichkeit zur Förderung von Bildung und Inklusion der Gemeinschaft hinter seinem und Serena Williams' Vorhaben stehen.

Das Konsortium wird von Martin Broughton, dem ehemaligen Vorsitzenden des FC Liverpool und British Airways angeführt, da der bisherige russische Eigentümer des Vereins, Roman Abramovich, einen Verkauf nach den Sanktionen infolge der russischen Invasion in die Ukraine anstrebt.

Hamilton: Übernahme "eine der größten Chancen"

Laut Hamilton verbinden ihn vor allem ähnliche Werte mit Broughton. Zudem habe er mehrmals mit Serena Williams gesprochen, die "aufgeregt" sei dem Konsortium beizutreten. "Chelsea war bisher führend in der Arbeit für mehr Diversität und Inklusion und wurde seither vielfältiger und fortschrittlicher", sagt Hamilton.

"Es geht hier nur um die Gemeinschaft, denn es ist das, was ein Fußballverein auszeichnet. Es sind die Menschen drum herum. Deshalb fühlen wir uns auch zu den vorherigen Besitzern nicht verbunden."

"Unser Ziel ist es, auf der bereits geleisteten Arbeit aufzubauen, noch mehr Wirkung zu erzielen und uns noch stärker mit der Gemeinschaft auseinanderzusetzen", so der Mercedes-Pilot. Da er selbst großer Sportfan ist, biete die Möglichkeit der Übernahme des FC Chelsea "eine der größten Chancen, um Teil eines etwas so Großartigen zu sein".

Hamilton: Finanziell gesehen keine gute Investition

Weil Chelsea im vergangenen Dezember einen Verlust von 145,6 Millionen Pfund für die Saison 2020/2021 vermeldete, wurde Hamilton ein Business-Plan vorgelegt, der zeigt, wie die Verluste in Zukunft eingedämmt werden sollen.

"Im Normalfall wäre das niemals eine Investitionsidee, aber wir hatten Diskussionen mit dem Team und sie haben gezeigt, wie die Verluste reduziert werden sollen, um das Unternehmen profitabel zu machen", erklärt er.

"Es wird eine Menge Arbeit werden, weil es viele Möglicheiten gibt und ich habe noch nicht für alles eine Strategie." Hinzuzufügen ist, dass die Übernahme des Vereins durch das Konsortium auf keinen Fall in Stein gemeißelt ist, da es auch andere Interessenten gibt.

Chelsea-Einstieg hat keine Auswirkungen auf Hamiltons Formel-1-Ambitionen

"Wir haben noch nicht gewonnen, aber unser Konsortium ist voller lebenslanger Chelsea-Fans und welcher, die es erst wie ich später geworden sind. Es gibt keinen in der Gruppe, der ein Verlierer-Mindset hat und ich denke, dass Chelsea schon momentan eine Siegermentalität auszeichnet. Aber ich denke, dass wir noch einiges verbessern können", so Hamilton.

Zudem macht er klar, dass ein möglicher Kauf keine Auswirkungen auf seine Formel-1-Verpflichtungen hätte und im Gegensatz zu seinen Partnern wenig in das Tagesgeschäft des Klubs eingreifen würde. Dafür würde er sich auf die Verbesserung der regionalen Arbeit des Vereins fokussieren.

"In Sachen Diversität und Inklusion gibt es noch eine Menge zu tun und es wäre eine fantastische Plattform, um die großartigen Fans darüber zu informieren. Es gibt bereits einige erstaunliche Talente im Team, die sich gegen Diskriminierung gestellt und sehr eng mit der Organisation zusammengearbeitet haben, um voranzukommen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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