Ersatz für Australien: Formel-1-Profis fahren virtuell gegen Gamer

Wer gerne einen Großen Preis von Australien sehen möchte, der kann am Sonntag Formel-1-Profis gegen Gamer bei einem virtuellen Rennen zusehen

Ersatz für Australien: Formel-1-Profis fahren virtuell gegen Gamer

Wer in den kommenden Wochen seinen Durst nach Motorsport stillen möchte, der sitzt auf dem Trockenen. Fast alle Motorsportserien haben ihre Veranstaltungen auf absehbare Zeit abgesagt. Doch wer nicht unbedingt "echten" Motorsport dafür braucht, für den gibt es eine Alternative: Am Sonntag wird der "Not the AUS GP" ausgetragen - zumindest virtuell.

Bei diesem von Veloce Esports organisierten Event sollen echte Formel-1-Profis gegen Top-Gamer aus der Szene antreten und das Rennen im Albert Park fahren - quasi als Ersatz für den ausgefallenen Großen Preis von Australien. Gespielt werden soll auf dem aktuellen Formel-1-Spiel "F1 2019".

Mit McLaren-Pilot Lando Norris wurde der erste Formel-1-Star bereits als Teilnehmer verkündet. Der Brite ist bekennender Fan von Sim Racing und hat bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt. Auch Max Verstappen gilt als begeisterter Konsolenpilot, doch ob der Red-Bull-Pilot ebenfalls teilnehmen wird, ist aktuell nicht bekannt.

 

Mit dem amtierenden zweimaligen Formel-E-Meister Jean-Eric Vergne stellt sich ein weiterer Rennprofi ins Licht. Zwar ist seine Teilnahme nicht offiziell bestätigt, allerdings macht der ehemalige Formel-1-Pilot bereits Werbung für den Event und hatte auf Instagram bereits gefragt, ob andere Rennfahrer Interesse an einer Online-Meisterschaft hätten.

Der virtuelle Grand Prix soll am Sonntag um 18:45 Uhr MEZ starten und wird live auf YouTube sowie dem Twitch-Kanal von Veloce Esports übertragen.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Formel-1-Liveticker: Ross Brawn hofft auf "mindestens 17 oder 18 Rennen"
Vorheriger Artikel

Formel-1-Liveticker: Ross Brawn hofft auf "mindestens 17 oder 18 Rennen"

Nächster Artikel

"Wären bereit zu fahren": Red Bull wollte abgeriegeltes Formel-1-Rennen

"Wären bereit zu fahren": Red Bull wollte abgeriegeltes Formel-1-Rennen
Kommentare laden