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Esteban Ocon: Alonso wäre im Quali nicht auf Pole gefahren

Esteban Ocon widerspricht seinen Teamkollegen Fernando Alonso, dass der Alpine im Qualifying gut genug für Pole gewesen wäre - Sektor 3 war zu langsam

Alpine-Pilot Fernando Alonso trauert nach Platz 17 im Rennen in Melbourne einer vergebenen Chance hinterher. Während der Spanier bereits nach dem Qualifying lautstark verkündete, dass für ihn die Poleposition möglich gewesen wäre, ist er nach dem Rennen "sprachlos", da man durch den Verstappen-Ausfall ohne die Probleme in der Qualifikation locker auf das Podium gefahren wäre.

Sein Teamkollege Esteban Ocon, der am Ende auf Platz sieben fuhr, deutet an, dass Alonso mit seinen Aussagen etwas über das Ziel hinausschießt: "Im Qualifying wäre ein Top 5 Ergebnis realistisch gewesen. Wir waren im zweiten Sektor sehr konkurrenzfähig, aber im letzten Sektor hatten wir als Team die größten Probleme."

Alonso lag bei seiner fliegenden Runde in Q3 nach den ersten beiden Sektoren sogar leicht vor dem späteren Polesetter Charles Leclerc, crashte jedoch vor dem dritten Sektor infolge eines Hydraulikproblems. Aus Ocons Aussagen lässt sich allerdings schließen, dass Alonso in Alpines Problemsektor den Vorsprung sowieso verloren hätte, zumal Leclerc seine Rundenzeit im zweiten Versuch deutlich steigern konnte.

Leclerc im dritten Sektor sieben Zehntel schneller als Alonso

Dies deckt sich auch mit den Sektordaten aus Q2. Im dritten Streckenabschnitt war Leclerc dort drei Zehntel schneller als der Spanier. Wenn man Leclercs Polerunde aus dem dritten Qualifyingsegment heranzieht, dann sind es sogar sieben Zehntel.

Auch im Rennen sei laut Ocon nicht mehr als ein Top-5-Ergebnis für Alpine möglich gewesen. "Wo man das Rennen hier startet, dort wird man auch ins Ziel kommen", sagt der Franzose. Mit dem siebten Platz konnte Ocon weitere Punkte für das Team sammeln und festigte damit auch seine siebte Position als "Best-of-the-Rest" in der Fahrer-WM.

Trotzdem hat er über das Rennwochenende in Australien gemischte Gefühle, da "das Qualifying der entscheidende Faktor" für das Rennen war. Dort konnte er aber nur die achtschnellste Zeit fahren, da er sich im Auto nicht wohlgefühlt habe.

Dies habe sich laut Ocon auch im Rennen nicht geändert. "Wir haben am Freitagabend eine Entscheidung über die Richtung des Set-ups getroffen, die sich nicht ausgezahlt hat", so der Franzose. Unter diesen Umständen sei Platz sieben noch "ein ordentliches Ergebnis".

Während des Rennens hat ihm zudem der Alpine-Kommandostand aufgefordert "lift & coast" zu betreiben, da sein Auto nach "25 bis 30 Runden im DRS" überhitzte. Dies habe laut Ocon aber keine Zeit gekostet, da er sich ohnehin von Alexander Albon zurückfallen lassen wollte, weil dieser sowieso noch zum Reifenwechsel musste.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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