Esteban Ocon: Der Renault-Simulator ist gar nicht so schlecht

Bei Mercedes konnte Esteban Ocon die Wichtigkeit eines Simulators erkennen, doch dem Renault-Pendant fehlt nicht so viel, wie der Teamchef denkt, sagt er

Esteban Ocon: Der Renault-Simulator ist gar nicht so schlecht

Esteban Ocon widerspricht seinem Teamchef Cyril Abiteboul und betont, dass der Simulator von Renault nicht so weit weg von Mercedes sei, wie dieser meint. Ocon ist zur Formel-1-Saison 2020 als Stammpilot zu Renault gewechselt, nachdem er im Jahr zuvor als Reservepilot von Mercedes viel Zeit in deren Simulator verbracht hatte.

"Klar gibt es Dinge, die uns bei Renault im Simulator derzeit fehlen, aber ich stimme Cyril nicht zu, dass viel fehlt", sagt er. Auch Ocon dachte, dass der Simulator bei den Franzosen deutlich weiter weg sei, weil Mercedes einfach so viel Arbeit in diese Möglichkeit steckt und viele Ingenieure die ganze Zeit damit arbeiten.

"Aber um ehrlich zu sein, war es in Ordnung. Das Gefühl mit dem Auto ist da", sagt Ocon. "Uns fehlen nur ein paar Dinge, aber das in den Griff zu bekommen, ist für uns nicht das Ende der Welt. Die Jungs wissen bereits, was sie verbessern müssen."

Bei Mercedes ist der Simulator zu einem immens wichtigen Hilfsmittel geworden - vor allen an den Rennwochenenden. "Weil es ein Tool ist, das zu 95 Prozent die Realität abbildet, können wir zu jeder Zeit ziemlich alles testen", erzählt Ocon, der bei den Silberpfeilen nach den Trainings Nachtschichten einlegen musste. "Ich hatte die komplette Checkliste und Testitems - und am Morgen hatten die Jungs die Antwort. Das ist ziemlich nützlich."

Mit Bildmaterial von LAT.

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