Esteban Ocon: Formel 1 hat sich "fantastisch" entwickelt

Esteban Ocon ist ein Freund davon, in welche Richtung sich die Formel 1 in den vergangenen Jahren entwickelt hat: "Letzte Runde fasst Saison gut zusammen"

Esteban Ocon: Formel 1 hat sich "fantastisch" entwickelt

Die Formel 1 hat ihre spannendste Saison seit vielen Jahren erlebt. Das Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton, das erst in der letzten Runde des Jahres entschieden wurde, hat die Fans elektrisiert und wieder neues Interesse an dem Sport entfacht.

"Ich finde es fantastisch, wie sich die Formel 1 entwickelt hat", sagt Alpine-Pilot Esteban Ocon. "Es werden Dinge ausprobiert, die Rennen waren interessant und es gibt heutzutage durchaus Möglichkeiten", meint der Franzose. "Es ist einfach verrückt bis zur letzten Runde. Diese letzte Runde fasst die gesamte Saison eigentlich gut zusammen."

Ocon zeigt sich begeistert von den beiden vergangenen Saisons und glaubt, dass die Formel 1 so sogar mehr Interesse als Fußball hervorrufen könnte. "Ich wäre wirklich glücklich, wenn das der Fall wäre. Alle reden über die Formel 1. Freunde von mir hatten eigentlich kein Interesse und sind jetzt voll dabei. Es ist toll."

Ihm gefällt vor allem, dass die Formel 1 neue Wege bestreitet und etwa das Sprintformat ausprobiert hat. "Es ist einfach cool, so etwas auszuprobieren und neue Aufregung zu haben", so Ocon, der allerdings auch noch Aufräumbedarf sieht: "Das zweite Training ist mit den ganzen Longruns vielleicht nicht so sinnvoll."

Zudem lobt er die Tatsache, dass mittlerweile mehr Fahrer Chancen auf vordere Positionen und Podestplätze haben. Insgesamt zwölf Fahrer aus acht unterschiedlichen Teams standen 2021 auf dem Podest, 2017 und 2018 fiel für die Fahrer außerhalb der drei Topteams nur jeweils ein Podestplatz in der gesamten Saison ab.

"Damals war Platz sechs wie ein Sieg, weil man nie, niemals, die Möglichkeit hatte, auf dem Podium zu stehen oder in Führung zu liegen", so Ocon. Doch in den vergangenen zwei Jahren gab es mit Ocon, Daniel Ricciardo, Pierre Gasly und Sergio Perez gleich vier Sieger, die weder für Mercedes, noch für Red Bull oder Ferrari gefahren sind.

"Das ist fantastisch und genau das, was wir wollen. Niemand würde sagen, dass er dagegen ist. Das wäre verrückt", sagt der Alpine-Pilot.

Und wie das Kräfteverhältnis 2022 aussehen wird, kann im Moment noch niemand sagen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Toto Wolff: "Recht haben" und "Recht bekommen" sind zwei Paar Schuhe
Vorheriger Artikel

Toto Wolff: "Recht haben" und "Recht bekommen" sind zwei Paar Schuhe

Nächster Artikel

Chassis homologiert: Ferrari besteht Formel-1-Crashtests für 2022

Chassis homologiert: Ferrari besteht Formel-1-Crashtests für 2022
Kommentare laden