Esteban Ocon: Performance jetzt hat mit der von 2020 nichts mehr zu tun

Esteban Ocon hat Fernando Alonso im internen Alpine-Duell aktuell klar im Griff - Der Franzose erklärt, dass sein Aufwärtstrend bereits Ende 2020 begonnen habe

Esteban Ocon: Performance jetzt hat mit der von 2020 nichts mehr zu tun

Mit WM-Platz zehn nach den ersten fünf Saisonrennen zählt Esteban Ocon nicht zu den auffälligsten Fahrern der Formel-1-Saison 2021. Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass der Franzose, der mit Ausnahme des Saisonauftakts in Bahrain in allen Rennen punktete, in diesem Jahr einen mehr als ordentlichen Job macht.

"Ich habe das Gefühl, dass meine Performance nichts mehr mit dem zu tun hat, was wir [...] vergangenes Jahr gemacht haben", zeigt sich auch Ocon selbst zufrieden. Stand er 2020 bei Renault häufig noch im Schatten von Daniel Ricciardo, führt er das interne Alpine-Duell mit Rückkehrer Fernando Alonso 2021 klar an.

Lediglich beim ersten Qualifying des Jahres in Bahrain landete Ocon hinter seinem neuen Teamkollegen, weil er seine schnelle Runde wegen einer gelben Flagge nicht beenden konnte. Seitdem platzierte er sich in allen fünf Saisonrennen und den vier weiteren Qualifyings immer vor dem zweimaligen Weltmeister.

Jedes Wochenende "fast das Maximum"

"Ich fühle mich viel besser, ich fühle mich viel selbstbewusster. Ich habe den Eindruck, dass wir beim Set-up des Autos einen viel besseren Job machen. Dadurch habe ich eine Menge Performance gewonnen", zeigt sich Ocon zufrieden und verrät, dass der Trend bei ihm bereits seit dem Ende der Saison 2020 nach oben zeige.

"In Abu Dhabi habe ich mich auch vor Daniel qualifiziert", erinnert er an das letzte Rennen des Vorjahres. Da hatte er das Qualifyingduell gegen Ricciardo noch mit 2:15 mehr als deutlich verloren. Doch man habe sich schon damals auf dem "richtigem Weg" befunden, sagt er und erinnert dabei auch an sein Podium in Sachir.

Es war das erste Podium des 24-Jährigen, der Mitte der Saison 2016 mit Manor in die Formel 1 gekommen war. Seine gute Entwicklung Ende 2020 habe sich dann über den Winter fortgesetzt. "Es funktioniert momentan alles sehr gut", so Ocon, der erklärt dass man momentan an jedem Wochenende "fast das Maximum" heraushole.

Neues Team um Ocon herum hilft

Eine "massive Rolle" spiele dabei auch sein neuer Renningenieur Josh Peckett. "Dazu kommt Stuart Barlow als mein Performance[-Ingenieur]. Dieses Duo haben sie auch damals schon bei Manor gebildet", verrät Ocon, der die beiden von damals kannte, aber nicht direkt mit ihnen zusammengearbeitet hat.

"Sie waren damals auf Pascal Wehrleins Seite der Garage", berichtet er und erklärt stolz: "Wir bilden zusammen ein exzellentes Team." Alle seien "motiviert, jung, hungrig", so Ocon, der erklärt: "Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir aktuell aufbauen, denn das wollte ich bereits seit einer langen Zeit."

Das zeigt sich auch an seinen Ergebnissen. Zwölf der aktuell 17 Alpine-Punkte in dieser Saison gehen auf sein Konto. 2020 hatte er das interne Duell gegen Ricciardo noch mit 62:119 Punkten verloren. Doch wie Ocon selbst sagt: 2021 hat bei ihm nicht mehr besonders viel mit 2020 zu tun ...

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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