F1 2017: Renault plant Motorenupdates für die nächsten Rennen

Renault will für die kommenden Formel-1-Rennen in Spa und Monza sowohl Software- als auch Hardwareupdates für den Motor einführen. Das verriet Motorenchef Remi Taffin.

Der französische Hersteller hatte zu Beginn der Saison vor allem Probleme mit der Haltbarkeit seiner Antriebe, weshalb er in der Hackordnung der F1 hinter Mercedes und Ferrari liegt. 

Vor dem nächsten Jahr soll es jedoch keinerlei große Updates mehr geben. Kleinere Verbesserungen sollen laut Taffin jedoch bei den nächsten 2 Rennen zum Einsatz kommen.

Er sagte: "In Monza und Spa werden wir neue Soft- und Hardware einsetzen. Wir sehen Monza als eine Art Maßstab an, um den Motor zu bewerten."

"Wenn wir in den kommenden 2 Rennen, bei denen die Leistung sehr wichtig ist, in die Top 10 kommen, ist es ein gutes Resultat."

"Nach dem Rennen in Monza gibt es noch weitere Rennen, für die wir Dinge in der Pipeline haben. Die kommenden 2 Monate werden für den Ausgang der Saison 2017 entscheidend sein."

Laut Taffin fokussiert sich Renault darauf, die Haltbarkeit der Motoren sicherzustellen, damit die Franzosen am Ende des Jahres das viertschnellste Auto stellen.

"Wir wissen, dass wir nicht die schnellsten im F1-Feld sind. Als Team sind wir jedoch hinter den Top 3 eine Macht. Das haben wir gezeigt."

"In Ungarn und Großbritannien sah das Tempo im Qualifying sehr gut aus. Wir haben bewiesen, das viertbeste Team zu sein. Wir müssen darauf aufbauen und im Rennen noch schneller werden."

"Wir müssen daher alle Teile weiterentwickeln. Kilometer abspulen und die Haltbarkeit verbessern sind daher Dinge, die wir uns genau ansehen."

"Wir zeigen einen guten Trend und versuchen, unsere Leistung in Sachen Motoren und Aerodynamik stetig zu verbessern. Hoffentlich sehen wir das in den kommenden Rennen."

Bildergalerie: Nico Hülkenberg in Ungarn

"Wir haben das Potenzial, gute Resultate zu erzielen. In den vergangenen Rennen haben sich unsere Fahrzeuge gut verbessert. Deshalb sehen ich keinen Grund, warum der Trend in Spa nicht fortgesetzt werden soll."

"Da 67 Prozent der Strecke in Spa mit Vollgas gefahren werden, ist der Motor enorm wichtig. Wir haben gute Fahrer, ein gutes Chassis und einen guten Motor. Alle Dinge zeigen in die richtige Richtung."

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Fahrer Nico Hülkenberg , Jolyon Palmer
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