Stoffel Vandoorne: "Keine Sorge" wegen Fernando Alonso

Stoffel Vandoorne fürchtet sich in der Formel 1 nicht vor Fernando Alonso. Der Belgier will alles geben, um seinen Teamkollegen zu schlagen.

In der Formel 1 wollen Teamkollegen einander schlagen. Auch bei McLaren ist das nicht anders. Formel-1-Neuling Stoffel Vandoorne hat keine Angst vor seinem erfahrenen Teamkollegen Fernando Alonso und will in Zukunft alles geben, um ihn zu besiegen. Auch wenn der Druck im Team sehr hoch sei, schätzt der junge Belgier seinen Kollegen als Menschen und freut sich, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen.

"Fernando macht mir wirklich keine Sorgen", so Vandoorne. "Außerhalb des Autos ist er ein cooler Typ, mit dem ich mich blendend verstehe. Er gehört aber zu den Fahrern, die einen jederzeit schlagen wollen." Der Belgier macht aber keinen Hehl daraus, vor Alonso ins Ziel kommen zu wollen. In der Königsklasse würden alle Fahrer zeigen wollen, der Beste zu sein, erklärt Vandoorne. Sollten Alonso und der Belgier eines Tages um die Weltmeisterschaft kämpfen, erwartet Vandoorne "deutlich mehr Spannungen" zwischen ihnen. Im Kampf um den Titel sei das aber "völlig normal".

In der aktuellen Formel-1-Saison steht Vandoorne in der Gesamtwertung überraschend vor Alonso. Die beiden McLaren-Piloten trennen zurzeit aber nur 3 Punkte. Während Vandoorne auf Platz 15 gewertet wird, liegt sein Kollege aus Spanien nur auf Rang 16. Trotzdem würde das junge Talent Alonso als Vorbild sehen, von dem er noch eine Menge lernen könne. Immerhin gewann der Routinier in den Jahren 2005 und 2006 die Formel-1-Weltmeisterschaft.

Bildergalerie: Stoffel Vandoorne in Mexiko

"Es ist gut Fernando im Team zu haben, denn er ist eine Messlatte in der Königsklasse", betont Vandoorne, der gerne mit dem Spanier zusammenarbeitet. "Sollte wir eines Tages in der Formel 1 weiter vorne mitfahren, wäre es toll zu sehen, wo ich im Vergleich zu einem der stärksten Formel-1-Piloten stehe." In der Saison 2018 setzt McLaren wieder auf das Fahrerduo Alonso und Vandoorne. Im nächsten Jahr hofft McLaren außerdem, durch den Wechsel von Honda- auf Renault-Motoren wieder wettbewerbsfähig zu werden.  

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