F1 2017 in Baku: Strafe gegen Vettel nach Kollision mit Hamilton

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F1 2017 in Baku: Strafe gegen Vettel nach Kollision mit Hamilton
Charles Bradley
Autor: Charles Bradley
Übersetzung: André Wiegold
25.06.2017, 15:10

Vor dem Restart beim Formel-1-Rennen in Aserbaidschan gab es gleich 2 Kollisionen zwischen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel und Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H, Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Rote Flagge
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Für eine der Kollisionen erhielt Vettel eine Stop-and-Go-Strafe von 10 Sekunden. Zu den Berührungen kam es wie folgt: Unter Safety-Car-Bedinungen knallte der Deutsche am Ende von Kurve 15 in das Heck von Hamilton.

Sofort reagierte Vettel im Funk und sagte: "Er hat mich absichtlich auffahren lassen!" Anschließend fuhr der Ferrari-Pilot neben Hamilton und gab den Mercedes-Piloten einen Stoß in die Seite. Hamilton beschwerte sich sofort: "Er kam einfach neben mich und ist in mich hinein gefahren!"

Wegen einer roten Flagge hatte die Ferrari-Mannschaft genügend Zeit, um die Schäden am Frontflügel von Vettel zu beseitigen. In Runde 32 gab die Rennleitung dann bekannt, dass er für 10 Sekunden an die Box kommen muss.

Bildergalerie: Sebastian Vettel in Baku

Vettel reagierte auf die Strafe und sagte: "Wann bin ich denn gefährlich gefahren?" Nach seiner Strafe blieb er jedoch vor Hamilton, da dieser an die Box musste, um seinen Cockpitschutz zu reparieren. Hamilton kritisierte die Strafe gegen Vettel: "Die 10 Sekunden sind für das Vergehen viel zu wenig!" 

Nicki Lauda kommentierte den Vorfall gegenüber Sky Deutschland: "Meine Meinung: Der, der vorn ist, bestimmt die Geschwindigkeit. Was mich verwundert hat: Sebastian fährt neben ihn hin, gestikuliert und fährt ihm gleichzeitig ins Auto. Das ist ein Riesenfoul."

"Die Rennleitung hat es geahndet, mit einer 10-Sekunden-Strafe. Wir können darüber diskutieren, ob es genug ist. Jeder regt sich auf, aber die Entscheidung muss man respektieren. Es ist Sebastians Schuld."

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