Force India: Trotz höherer Einnahmen größeres Minus in der F1

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Force India: Trotz höherer Einnahmen größeres Minus in der F1
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
23.09.2017, 12:06

Die Einnahmen sind bei Force India 2016 zwar gestiegen, aber auch die Verluste waren gegenüber dem Vorjahr höher – in erster Linie aufgrund von Währungsproblemen.

Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10

Jüngste Zahlen des Geschäftsjahres 2016 zeigen, dass das Team aus Silverstone 77,1 Millionen Pfund (ca. 87 Millionen Euro) hatte, das sind Mehreinnahmen von 64,2 Millionen Pfund (knapp 73 Millionen Euro) gegenüber 2015. Die Verluste stiegen jedoch auch von 6,8 Millionen Pfund (7,7 Millionen Euro) auf 11,6 Million Pfund (12,6) Millionen.

Das Team erklärt, der Hauptgrund für die Steigerung seien "höhere Abbuchungen vom Konto um 5,7 Millionen Pfund (6,5 Millionen Euro) aufgrund der Währungsfluktuationen zwischen Euro- und US-Dollar-Beliefern/Gläubigern im Laufe des Jahres und aufgrund von Geldern, die am Ende des Jahres noch ausstanden".

Die Zahlen zeigen auch, dass das Team 15 Millionen Dollar (12,5 Millionen Euro) von Diageo, den Eigentümern von Johnny Walker, bekommen hat, die "an einen durch Dr. Vijay Mallya ausgehandelten Vertrag mit Diageo gebunden waren."

2017 sieht es so aus, als sollte sich die finanzielle Situation von Force India auch im Hinblick auf 2018 verbessern, da das Team im vergangenen Jahr 4. der Konstrukteurswertung war und die Zahlungen aus der Formel 1 im Folgejahr steigen. Außerdem rangiert das Team aktuell auf einem soliden 4. Platz in der Meisterschaft.

Darüber hinaus hat es vor Saisonbeginn 2017 einen bedeutenden Sponsorendeal mit BWT abgeschlossen. Mercedes-Protege Esteban Ocon für mindestens 2 Jahre an Bord zu haben, bedeutet für das Team zusätzlich eine bessere Beziehung zu Motoren- und Getriebelieferant Mercedes.

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Autor Adam Cooper
Artikelsorte News