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F1-Kolumne von Felipe Massa: Kollision kostete 4. Platz in Barcelona

In seiner neusten Kolumne für Motorsport.com spricht Williams-Pilot Felipe Massa über den Grand Prix von Spanien und das Rennen durch die Kollision mit Fernando Alonso gleich nach dem Start das Renne beeinflusste.

F1-Kolumne von Felipe Massa: Kollision kostete 4. Platz in Barcelona
Felipe Massa, Williams FW40; Fernando Alonso, McLaren MCL32; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM
Felipe Massa, Williams FW40, Reifenschaden
Felipe Massa, Williams FW40, Reifenschaden
Felipe Massa, Williams FW40
Felipe Massa, Williams
Felipe Massa, Williams FW40
Nationalhymne
Felipe Massa, Williams FW40
Reifenschaden: Felipe Massa, Williams FW40
Felipe Massa, Williams FW40; Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Felipe Massa, Williams FW40
Kollision: Felipe Massa, Williams FW40; Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Felipe Massa, Williams FW40; Fernando Alonso, McLaren MCL32; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM
Kollision: Felipe Massa, Williams FW40; Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Ich bin etwas traurig, wenn ich an den Grand Prix von Spanien denke. Das Wochenende hatte gut angefangen und Williams konnte alles erledigen, was das Team sich vorgenommen hatte. Wir hofften wirklich, dass es ein gutes Rennen würde.

Leider wurde mein Rennen aber von einer Kollision gleich nach dem Start in Kurve 2 bestimmt. Ich weiß nicht, was Fernando Alonso zu diesem Zeitpunkt wollte, ich hatte aber keine Chance, eine Kollision mit seinem Auto zu vermeiden.

Durch den Aufprall hatte ich einen Reifenschaden und, obwohl ich an die Box zurückfahren konnte, bedeutete das, dass mein Rennen mehr oder weniger nach 2 Kurven gelaufen war – zu einer Zeit, zu der ich vor Sergio Perez lag, der 4. wurde.

Am Ende der 1. Runde fuhr ich zurück an die Box und aus Sicherheitsgründen hat das Team den Frontflügel gewechselt und natürlich war der Reifen mit dem Auto von Alonso in Kontakt gekommen. Als ich wieder zurück auf die Strecke kam, war ich mehr als 1 Minute hinter der Führungsgruppe. Nach einer Weile wurde ich überrundet – was die Situation zusätzlich kompliziert hat.

Ich bin sicher, dass ich ohne den Unfall ein gutes Rennen gehabt hätte und im schlimmsten Fall 4. geworden wäre. Mein Longrun am Freitag war besser als der von Force India, als ich aber wieder zwischen den anderen war, konnte ich nicht zeigen, wie schnell ich hätte fahren können.

Dann gab es auch noch die Episode mit Stoffel Vandoorne. Wenn ich sehe, wie er in die 1. Kurve fährt und in mich reinfährt, glaube ich, dass er mich nicht gesehen hat. Glücklicherweise gab es an meinem Auto aber keinen Schaden und ich schaffte es als 13. ins Ziel.

Das war wirklich schade, denn wir hatten eine gute Gelegenheit, wichtige Punkte zu holen – da 1 Mercedes, 1 Ferrari und 1 Red Bull Racing ausgefallen sind.

In Russland habe ich wegen eines Reifenschadens spät im Rennen verloren und dann, 2 Wochen später, dauerte mein Rennen nur ein paar hundert Meter. Es scheint, dass ich eine Pechsträhne habe. Ich hoffe, dass sich das ab dem nächsten Rennen in Monaco bessert.

Das Wochenende in Monte Carlo ist für mich immer etwas Besonderes. Nach dem Grand Prix von Brasilien ist das mein 2. Heimrennen. Da kann ich in meinem eigenen Bett schlafen und zu Fuß zur Strecke laufen.

In den letzten Jahren hatte Williams kein Auto, das gut zu dieser Strecke passte und es war eines der schwierigeren Rennen im Kalender. Ich hoffe aber, dass wir dieses Jahr – nachdem, wie stark das Auto auf allen Strecken war, einen Schritt nach vorne machen können."

"Ich bin gespannt, was uns die ersten Erkenntnisse sagen. Vielleicht gibt es für das Monaco-Wochenende auch ein paar technische Neuerungen, nachdem die Updates, die wir nach Barcelona mitgebracht haben, gut funktioniert und bestätigt haben, dass das Team in die richtige Richtung arbeitet."

Das Monaco-Wochenende ist lang. Auf der Strecke geht es schon am Donnerstag los und die Sponsoren- und Medienaktivitäten beginnen bereits am Dienstag. Es gibt aber auch Spaßveranstaltungen. Die fangen mit dem Fußballspiel zwischen den F1-Fahrern und einem Team aus Fürst Rainiers Freunden an. Das ist ein Event, auf das sich mein Sohn schon das ganze Jahr freut!

Ich kann ihn daher nicht enttäuschen, da ich dieses Jahr Felipinho und ein paar Freunde mitnehme. Da ist der Sieg sicher!

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