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F1-Kolumne von Stoffel Vandoorne: McLaren in der Krise

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F1-Kolumne von Stoffel Vandoorne: McLaren in der Krise
Stoffel Vandoorne
Autor: Stoffel Vandoorne
Übersetzung: André Wiegold
19.04.2017, 15:19

In seiner Kolumne für Motorsport.com spricht McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne über sein Rennwochenende in Bahrain.

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren
Stoffel Vandoorne, McLaren
McLaren-Mechaniker in der Box mit dem Auto von Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Ich muss zugeben, das Rennen in Bahrain war sicher nicht das einfachste für mich und das ganze McLaren-Honda-Team.

Ich habe mich wirklich auf meine Rückkehr nach Bahrain gefreut. Es ist eine Strecke, die ich kenne. Ich habe tolle Erinnerungen an mein Formel-1-Debüt hier im vergangenen Jahr. Es war das 1. Rennen, in dem ich Punkte geholt habe.

Das Wochenende begann für uns ganz normal mit einem ordentlichen Programm am Freitag. Deshalb dachte ich, wir seien in einer guten Verfassung.

Leider hatten wir im 1. Training mit einem Motorproblem zu kämpfen, weshalb wir Zeit auf der Strecke verloren.

Das 2. Training war wichtig, denn es sollten die gleichen Bedingungen herrschen, die auch für das Qualifying und Rennen vorhergesagt wurden. Aufgrund des neuen Motors sollte es keinerlei Probleme mehr geben.

Nach nur wenigen weiteren Runde, hatten wir erneut Schwierigkeiten. Es war nicht gut für uns, den Großteil der Sitzung zu verpassen. Ich hatte keine Chance, die Erkenntnisse zu gewinnen, die wir gebraucht hätte, um im Qualifying um eine gute Startposition zu kämpfen.

Wenn man die Umstände beachtet, verlief das Qualifying für uns ganz okay. Wir hatten einige Probleme mit der Kühlung der Bremsen. Daher war ich nicht sehr selbstbewusst. Trotzdem haben wir das Maximum aus den Möglichkeiten herausgeholt.

Das Wasserleck

Auch der Sonntag war für mich schnell vorbei. Als die Boxengasse noch geöffnet war, haben wir in der Startaufstellung ein Problem entdeckt.

Die Mechaniker untersuchten sofort das Auto und fanden ein Wasserleck. Deshalb war es uns nicht möglich, das Rennen zu starten. Es war sehr merkwürdig, nicht am Lauf teilnehmen zu dürfen.

Es ist sicher keine einfache Situation, in der wir zurzeit stecken. Als Fahrer hat man aber kaum Möglichkeiten, um etwas zu tun, außer im Cockpit alles zu geben. Jetzt liegt es am Team. Ich bin mir sicher, dass wir uns bald verbessern werden.

Aufgrund der Probleme, die Fernando Alonso und ich haben, waren es für McLaren und Honda tolle Neuigkeiten, als Fernando verkündet hat, beim Indy 500 zu starten.

Bildergalerie: Alle Fotos von Stoffel Vandoorne

Wir konzentrieren uns nun auf den Grand Prix von Russland in Sochi. Es ist eine Strecke, die ich mag. Ich denke, unser Schicksal wird sich nicht ändern. Es wird bestimmt wieder ein schwieriges Wochenende für uns.

Ich weiß aber, dass mein Team und ich unser Bestes geben werden.

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