Lewis Hamilton überrascht: Seltener Pirelli-F1-Test vor Singapur

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Lewis Hamilton überrascht: Seltener Pirelli-F1-Test vor Singapur
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Adam Cooper
05.09.2017, 14:04

Generell hat Mercedes-Pilot Lewis Hamilton keine große Lust auf Formel-1-Testfahrten, doch in dieser Woche macht der dreimalige Weltmeister eine überraschende Ausnahme.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H, Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, führt
1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Lance Stroll, Williams FW40, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H, Se

Lewis Hamilton wird in dieser Woche einen Reifentest für Pirelli fahren. Das alleine wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn Hamilton nicht dafür bekannt wäre, in der Regel keine große Lust auf Testfahrten zu haben. Daraus macht der dreimalige Weltmeister auch selbst keinen Hehl. "In dieser Woche werde ich einen Test absolvieren, was wirklich selten vorkommt", gesteht Hamilton und erklärt: "Ich bin kein Tester. Aber ich freue mich darauf, ich habe selbst angeboten, es zu machen."

Mercedes wird am Donnerstag und Freitag die neuen Pirelli-Reifen für die Formel-1-Saison 2018 im französischen Le Castellet testen. Hamilton soll am Donnerstag im Auto sitzen, am zweiten Tag übernimmt Teamkollege Valtteri Bottas. In der Vergangenheit hat der Brite solche Aufgaben gerne einmal anderen überlassen. Warum er seine Meinung dieses Mal geändert hat, lässt er offen.

Bildergalerie: Lewis Hamilton

Als Pirelli im vergangenen Jahr die neuen Reifen für die Saison 2017 testete, führte in erster Linie Pascal Wehrlein die Testarbeit bei den Silberpfeilen durch. Ganz anders als bei Ferrari, wo sich auch die Stammpiloten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen selbst ans Steuer setzten. Hamilton betont, dass er zwischen den Rennen seinen Freiraum braucht, um komplett abzuschalten.

Für ihn sei es wichtig, mit einer "positiven" Einstellung zum jeweils nächsten Rennen zu kommen. Daher habe er zum Beispiel die Sommerpause auch dazu genutzt, seine "Batterien" wieder aufzuladen. Der WM-Spitzenreiter erklärt: "Es ist wie ein ERS. Gegen Ende der Saison ist die Batterie fast leer." Umso wichtiger sei es, eine gute Balance zwischen Training und Privatleben zu haben.

"In der vergangenen Woche habe ich zum Beispiel einige Tage mit meiner Mutter und meiner Schwester verbracht", verrät er. Vor dem Großen Preis von Singapur wird Hamilton - trotz der Testfahrt in Frankreich - sicher auch wieder ein paar Tage Zeit haben, um sich auf Sachen abseits der Formel 1 zu konzentrieren.

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