Pirelli: Kein Zusammenhang zwischen Pannen bei Vettel und Räikkönen

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Pirelli: Kein Zusammenhang zwischen Pannen bei Vettel und Räikkönen
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
16.07.2017, 15:06

Formel-1-Lieferant Pirelli schildert seine ersten Erkenntnisse zu den Reifenschäden bei den Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen kurz vor Rennende in Silverstone.

Reifenschaden: Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Reifenschaden: Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Funkenflug: Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

Erst war bei Räikkönen, der an 2. Stelle lag, ein Reifenschaden aufgetreten. Kurz darauf ereilte auch Vettel auf Position 4 eine Panne. Beide Male ging der linke Vorderreifen kaputt, was die Vermutung nahelegt, es könnte sich um ähnliche Defekte handeln.

Auf Nachfrage dementiert ein Pirelli-Sprecher dies jedoch. Nach bisherigem Wissensstand hätten die Ferrari-Reifenschäden im 10. Rennen der Formel-1-Saison 2017 unterschiedliche Ursachen. Details müssten eine genaue Untersuchung ergeben.

Bei Räikkönen hatte sich vorn links die Lauffläche vom Reifen abgelöst. Der Reifen selbst blieb bis zum Notstopp in der Boxengasse aber mit Luft gefüllt.

Die Situation stellte sich bei Vettel ganz anders dar. Bei ihm trat ein eher klassischer Reifenschaden auf, bei dem der Reifen vorn links an Luft verlor – womöglich verursacht durch einen heftigen Verbremser im Duell mit Mercedes-Pilot Valtteri Bottas wenige Runden vor der Panne.

Am Ende sah Räikkönen das Ziel auf Rang 3. Vettel fiel zurück bis auf Position 7, wollte anschließend aber nicht von einer "Katastrophe" sprechen und sah auch von einer Schuldzuweisung ab.

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