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Formel 1 Melbourne

F1-Qualifying Melbourne: Leclerc vor Verstappen auf Pole!

Während Sebastian Vettel das nächste Drama erlebt, machen Charles Leclerc und die beiden Red Bulls die Poleposition in Australien ganz unter sich aus

Charles Leclerc hat sich die Poleposition für den Grand Prix von Australien in Melbourne gesichert (Rennen am Sonntag ab 7:00 Uhr im Formel-1-Liveticker). Der Ferrari-Pilot fuhr in Q3 im Albert Park um 0,286 Sekunden schneller als Max Verstappen (Red Bull).

Dritter wurde Sergio Perez (Red Bull) vor Lando Norris (McLaren), Lewis Hamilton, George Russell (beide Mercedes), Daniel Ricciardo (McLaren), Esteban Ocon (Alpine), Carlos Sainz (Ferrari) und Fernando Alonso (Alpine).

Mick Schumacher (Haas) wurde 15., Sebastian Vettel (Aston Martin) 18.

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Wie kam es zum Crash von Fernando Alonso?

Der Alpine-Pilot war stark unterwegs und rechnete sich Chancen auf eine Top-4-Sensation aus, doch noch bevor er in Q3 seine erste Zeit setzen konnte, flog er in Kurve 11 ab. Was im ersten Moment nach einem Fahrfehler aussah, war laut Alonso selbst ein technischer Defekt: "Ich habe die Hydraulik verloren und konnte nicht mehr schalten", meldete er am Boxenfunk.

Als einziger Fahrer, der zu dem Zeitpunkt noch keine Zeit gesetzt hatte, blieb Alonso somit nur der zehnte Platz. "Karma is a Bitch", unkten da einige im Paddock. Schließlich hatte Alpine davor für die Eliminierung einer der vier DRS-Zonen Stimmung gemacht und sich mit diesem Wunsch bei der FIA durchgesetzt. Sehr zum Missfallen einiger Konkurrenzteams.

Wie kam es zum totalen Fiasko bei Aston Martin?

Im Abschlusstraining waren sowohl Sebastian Vettel (Kurve 10) als auch Lance Stroll (Kurve 11) gecrasht. Bei Vettel, dem schon am Freitag eine Powerunit verraucht war, musste daraufhin das Getriebe gewechselt werden. Auch bei Stroll war der Schaden groß. So waren die Autos der beiden zu Beginn von Q3 nicht einsatzbereit.

Zumindest das Auto von Stroll konnte von den Mechanikern flott gemacht werden - aber nach nicht einmal einer Runde war der Aston Martin schon wieder hinüber. Ausgerechnet eine Kollision mit seinem kanadischen Landsmann Nicholas Latifi sorgte 2:01 Minuten vor Ende von Q1 für eine Unterbrechung des Qualifyings. Noch bevor Stroll eine Zeit setzen konnte.

Stroll war bei Kurve 4 zunächst am langsamen Williams von Latifi vorbeigefahren. Latifi stieg aber unmittelbar danach aufs Gas, setzte sich in Kurve 5 neben Stroll. Dort kam es zum Zusammenstoß. "Was zur Hölle macht der da? Der ist mir einfach reingefahren!", tobte Stroll. Latifi war ratlos: "Ich verstehe nicht, was der tut! Der hat nicht in den Spiegel geschaut."

Die Rennleitung nahm den Zwischenfall zur Kenntnis. Von außen betrachtet ist die Sachlage klar: "Lance hat die Richtung schnell und abrupt gewechselt. Er hat nicht aufgepasst. Er hat nur links im Rückspiegel geschaut, nicht rechts", analysiert 'ORF'-Experte Alexander Wurz. Für ihn war die Situation ein "klassisches Missverständnis mit großen Konsequenzen".

Durch die Unterbrechung gewann die Vettel-Crew Zeit für die Reparatur des in FT3 gecrashten AMR22. Vettel ging als Achter auf die Strecke, als die Zeit tickte, noch rechtzeitig über die Ziellinie zu fahren. Vier Sekunden vor Ablauf der Zeit konnte er auf seine schnelle Runde gehen - und sich zumindest an Latifi vorbei auf P18 verbessern.

DRS-Zone eliminiert: Warum ist Aston Martin sauer?

FIA-Rennleiter Niels Wittich hat rund 20 Minuten vor Beginn des dritten Freien Trainings bekannt gegeben, dass eine der vier DRS-Zonen (zwischen Kurve 8 und 9) eliminiert wird. Das stellte mehrere Teams vor Probleme, weil DRS den Effekt des "Porpoising" reduziert und die Set-ups insbesondere bei denen angepasst werden mussten, die am meisten mit "Porpoising" zu kämpfen hatten.

Andere, etwa das Alpine-Team, tangierte die Last-Minute-Änderung weniger. Laut Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko sei "nur ein Team", eben Alpine, für die Änderung gewesen: "Die haben das nicht voll fahren können. Eine ganz eigenartige Entscheidung, dass man das ändert, wenn ein Team dort Probleme hat."

Wer ist sonst noch in Q1 ausgeschieden?

Neben Latifi (19.) schied auch der zweite Williams-Fahrer Alexander Albon (16.) aus. Er musste sein Auto am Ende von Q2 eigenhändig zurück an die Box schieben. Auch Kevin Magnussen (Haas) schaffte als 17. den Cut nicht und verlor zum ersten Mal ein Qualifyingduell gegen Mick Schumacher (15. in Q1).

Und wer in Q2?

Dass mit Pierre Gasly (11.) und Yuki Tsunoda (13.) die beiden AlphaTauris ausscheiden würden, war nach den Freien Trainings keine allzu große Überraschung. Das Aus von Schumacher auf P15, mit Respektabstand zu P14, auch nicht.

Aber dass Valtteri Bottas (Alfa Romeo) auf P12 rausfliegen würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen. 0,274 Sekunden fehlten auf die Cut-Rundenzeit von Ocon. Bottas' Teamkollege Guanyu Zhou beendete Q2 als 14.

Einen ausführlichen Qualifyingbericht gibt's auf unserem Schwesterportal Motorsport-Total.com.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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