Formel 1 2017: Jolyon Palmer muss abkucken bei Nico Hülkenberg

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Formel 1 2017: Jolyon Palmer muss abkucken bei Nico Hülkenberg
Autor: Scott Mitchell
Co-Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Stefan Ehlen
11.07.2017, 08:04

Formel-1-Fahrer Jolyon Palmer versucht mit allen Mitteln, seine bisher enttäuschende F1-Saison 2017 auf Kurs zu bringen. Nun hat er sich bei seinem Renault-Teamkollegen Nico Hülkenberg inspirieren lassen.

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team, Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

"Die Autos reagieren in diesem Jahr sehr sensibel, da sie viel Abtrieb generieren", sagt Palmer gegenüber Motorsport.com. "Ich hatte schon immer einen bestimmten Fahrstil. Doch dieser Fahrstil hat 2017 bisher nicht besonders gut zum Auto gepasst."

Das hat sich auch in der Formel-1-Fahrerwertung 2017 niedergeschlagen: Während Hülkenberg für Renault im Qualifying regelmäßig in die Top 10 fuhr und bereits 4 Mal Punkte erzielte, schaffte es Palmer nie in die Punkteränge.

Den Grand Prix von Österreich wertet der Brite jedoch aus einem bestimmten Grund als entscheidenden Fortschritt.

"Ich habe versucht, meinen Fahrstil anzupassen und mache jetzt manches etwas anders", erklärt Palmer. "Es ist jetzt näher dran an dem, was Nico macht."

"Er hat mehr Erfahrung in der Formel 1 und hat schon viele unterschiedliche Autos gesteuert. Er hat auch schon ein gutes Gefühl für unser aktuelles Fahrzeug."

Hülkenberg sei es gelungen, sich schnell und gut auf den Renault RS17 einzustellen. "Ich hingegen brauchte etwas Zeit, um mich daran anzupassen", sagt Palmer. "Dieser Prozess dauert an. Ich versuche immer noch, mich zu verbessern."

"Meine bisherige Leistung war enttäuschend, ganz klar. Dann bin ich mit einer etwas anderen Einstellung nach Österreich gereist. Das hat geholfen, denke ich."

Palmer wurde schließlich auf Position 11 abgewinkt – knapp außerhalb der Top 10, aber immerhin vor Hülkenberg.

"Ich war zufrieden mit dem Auto. Und ich konnte endlich wieder so attackieren, wie ich das aus der Vergangenheit gewohnt war. Alles in allem", so Palmer, "war das Wochenende ein regelrechter Durchbruch für mich."

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Rennserie Formel 1
Fahrer Jolyon Palmer
Teams Renault
Autor Scott Mitchell
Artikelsorte News