Ron Dennis hat Anspruch auf 13 historische McLaren-F1-Autos, wenn…

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Ron Dennis hat Anspruch auf 13 historische McLaren-F1-Autos, wenn…
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: André Wiegold
27.07.2017, 11:56

Ron Dennis könnte nach seinem Aus bei McLaren eine Kollektion bestehend aus verschiedenen historischen Formel-1-Fahrzeugen des Teams verlangen, wenn eine vereinbarte Zahlung ausbleibt.

Ron Dennis, McLaren
Ron Dennis, McLaren-Geschäftsführer, mit Tetsuya Shoji, Geschäftsführer und Präsident von NTT Commun
Ron Dennis, McLaren, Geschäftsführer; mit Tim Peake, Astronaut
Ayrton Senna, McLaren MP4/8
1. Ayrton Senna, McLaren MP4/7A

Laut einem offiziellem Dokument dienen die Fahrzeuge als Sicherheit für eine Zahlung von 37,5 Millionen Pfund (rund 42 Millionen Euro). Die Vereinbarung hat Dennis am 7. Juni mit den restlichen Anteilseigner geschlossen.

Der Fakt, dass die Fahrzeuge Teil des Deals sind, gibt einen interessanten Einblick, wie die Verhandlungen geführt worden sind. Ein Ausfall der Zahlung ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

McLaren-Geschäftführer Zak Brown sagte in Silverstone, dass die Gelder, um Dennis herauszukaufen bezahlt worden sein. Alles sei bereits geregelt worden.

Die Fahrzeuge werden unter dem Namen "Sieger der Weltmeisterschaft" zusammengefasst. Zu der Kollektion gehören die Fahrzeuge von Niki Lauda (1984), Alain Prost (1989), Ayrton Senna (1990 and 1991), Mika Häkkinen (1998 and 1999) und Lewis Hamilton (2008).

Bildergalerie: Alle Fotos von Ayrton Senna

Zudem gibt es noch Exemplare, mit denen Rennen in F1 gewonnen wurden. Dazu gehören Fahrzeuge aus den Jahren 1985, 1986 und 1988. Dabei ist auch der äußerst erfolgreiche MP4/4-1.

Auf der Liste steht auch das Siegerauto von Senna, der im Jahr 1993 den Grand Prix von Australien gewonnen hatte. Des Weiteren steht ein Testfahrzeug auf der Liste, das durch einen Lamborghini-Motor angetrieben und von Senna gesteuert wurde.

Der Großteil der Boliden steht im McLaren-Technikzentrum. 2 Fahrzeuge befinden sich in der Teambasis in Woking. Das Lamborghini-Testauto ist zurzeit an ein italienisches Museum verliehen. Es soll im November wieder nach Großbritannien zurückkehren.  

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Autor Adam Cooper
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