Sebastian Vettel: Singapur und Suzuka tun am meisten weh

Sebastian Vettel trauert den verlorenen Punkten in Singapur und Suzuka hinterher. Die Chancen im Meisterschaftskampf schwinden.

Für Sebastian Vettel waren die Rennen in Singapur und Suzuka der Tiefpunkt in der aktuellen Formel-1-Saison. Mit den Ausfällen an beiden Rennwochenenden hat sich die Position des Ferrari-Piloten in der Meisterschaft erheblich verschlechtert. Da er in der Gesamtwertung bereits 66 Punkte hinter Tabellenführer Lewis Hamilton liegt, sind die Chancen auf den Titel in der Saison 2017 verschwindet gering.

In Singapur wurde Vettel am Start in einen Unfall mit Max Verstappen und Kimi Räikkönen verwickelt. Der Deutsche erklärt gegenüber 'Sky Sports F1': "Im Spiegel habe ich niemand anderes als Max gesehen. Ich wollte meine Linie gegen ihn verteidigen." Es sei jedoch nie seine Absicht gewesen, Verstappen in die Mauer zu drängen. "Dann  spürte ich, wie plötzlich Kimi in meine Seite krachte. Ich habe mich gefragt, wo er überhaupt her kam", so der Heppenheimer weiter.

Laut Vettel muss ein Rennfahrer immer damit rechnen, dass noch ein weiterer Pilot im toten Winkel fährt. "Wenn man aber niemals aufhört, daran zu denken, einen Piloten neben sich zu haben, wird man niemals in die erste Kurve einlenken", fügt der Ferrari-Pilot hinzu. "Es war eine große Enttäuschung, weil wir nicht am Rennen teilnehmen und um Position kämpfen konnten."

"Es ging nicht nur um Punkte für die Meisterschaft, sondern auch darum, dass ich Singapur und die Strecke liebe", so Vettel. "Es war eine große Herausforderung wegen des Wetters und den nassen Bedingungen." Vettel hätte sich riesig auf das Rennen gefreut und sei optimal vorbereitet gewesen.

In Suzuka fiel der Deutsche dann erneut aus. Diesmal macht ihm ein Zündkerzendefekt einen Strich durch die Rechnung. Nach nur wenigen Runden musste Vettel das Rennen frühzeitig beenden, weshalb der Titel in weite Ferne rückte. "In Suzuka war es dasselbe", so der Tabellenzweite. "Dass wir nicht am Rennen teilnehmen und um den Sieg kämpfen konnten, hat am meisten wehgetan."

Bildergalerie: Sebastian Vettel im Jahr 2017

In Austin gelangen Vettel und Ferrari dann aber die Wende. Während der Deutsche auf Platz zwei uns Ziel kam, komplettierte Räikkönen das Podium auf Rang drei. Die Aufholjagd in der Meisterschaft blieb aber aus, da Hamilton das Rennen in den USA gewann. Außerdem sicherte sich Mercedes in Austin den Titel in der Konstrukteurswertung, weshalb Ferrari einzig alleine die kleine Chance auf den Fahrertitel bleibt. 

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