Formel-1-Fahrer: "Shield ist so schlimm wie Halo"

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Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
15.07.2017, 08:56

Der neue F1-Cockpitschutz "Shield", den Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Training zum 10. Rennen der Formel-1-Saison 2017 in Silverstone erstmals getestet hat, stößt auf wenig Gegenliebe bei den Formel-1-Fahrern.

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield, vor Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield
Auto von Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H, mit Cockpitschutz Shield

Vettel selbst hatte nach seiner Probefahrt bekundet, die Sicht sei nicht optimal und ihm sei zudem auch schwindlig geworden. Deshalb habe er seinen Test auch schon nach nur einer Runde abgebrochen.

Die Konkurrenz hat den Versuch natürlich genau verfolgt und sich ihrerseits eine Meinung zum neuen Formel-1-Cockpitschutz gebildet.

"Shield ist genau so schlimm wie Halo", findet etwa Romain Grosjean.

Carlos Sainz Jr. dagegen meint: "Es sieht wahrscheinlich ein bisschen besser aus [als Halo]."

Doch das Äußerliche sei nicht so sehr entscheidend, sagt Sergio Perez. "Wir brauchen eine Vorrichtung, die ihren Zweck erfüllt und keine neuen Probleme schafft." Shield sei ein durchaus vielversprechendes Konzept, es brauche aber noch weitere Entwicklung.

Esteban Ocon rechnet indes fest mit Fortschritten am neuen Cockpitschutz: "Es ist ein gutes Konzept. Es hat noch nicht richtig funktioniert, aber da wird man schon einen Weg finden. Ich stehe voll dahinter, was das Thema Sicherheit angeht."

Grosjean wiederum würde am liebsten komplett auf einen Cockpitschutz wie Halo oder Shield verzichten. "Ich sage schon immer: Wir brauchen da nichts", erklärt er. "Ich bin gegen Halo oder Shield oder was auch immer. Das ist nicht die Formel 1."

"Wir haben noch keine gute Lösung gefunden."

Der Automobil-Weltverband (FIA) wiederum drängt auf die Einführung eines zusätzlichen Cockpitschutzes in der Formel 1 und würde eine solche Vorrichtung am liebsten schon 2018 verbindlich machen.

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