Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
32 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
46 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
60 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
88 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
95 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
109 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
116 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
130 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
144 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
151 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
165 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
179 Tagen
Details anzeigen:

F1-Simulatorfahrer erklärt: Virtuelle Rennen sind "etwas ganz Anderes"

geteilte inhalte
kommentare
F1-Simulatorfahrer erklärt: Virtuelle Rennen sind "etwas ganz Anderes"
Autor:
22.05.2020, 10:09

Esteban Gutierrez, seit 2018 Simulatorfahrer für Mercedes, zieht den Vergleich zum Sim-Racing daheim und verrät, welch positive Seiten er der Corona-Krise abgewinnt

Auch Esteban Gutierrez, Simulator- und Entwicklungsfahrer bei Mercedes, bekommt die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. "Es ist natürlich eine radikale Veränderung für uns alle", sagt der Mexikaner, der seine letzte volle Formel-1-Saison im Jahr 2016 für Haas bestritt. Langweilig ist ihm aber nicht - im Gegenteil.

"Wir sind jetzt mehr denn je miteinander vernetzt. Das Arbeitsvolumen hat somit sogar zugenommen", sagt er im Podcast 'F1 Nation'. "Wir Fahrer versuchen natürlich, weiter zu trainieren und aktiv zu bleiben, zum Beispiel via E-Sports. Das hilft mir, meine Schärfe zu behalten. Insofern kann ich auch positive Seiten erkennen."

Seine Erfahrung im Simulator helfe ihm bei virtuellen Rennen aber nur bedingt, erklärt der 28-Jährige: "Der Simulator des Teams ist viel wissenschaftlicher. Darin haben wir unsere Autos mitentwickelt. Der Grad an Realismus ist unglaublich - in Bezug auf die Charakteristik des Autos, wie es sich anfühlt, wie es fährt."

Im Vergleich dazu sei das Fahren im Simulator, den er zu Hause hat und mit dem er auf den Gaming-Plattformen antritt, "etwas ganz Anderes", betont Gutierrez. "Man braucht viel Übung, um sich daran zu gewöhnen und auf Rundenzeit zu kommen. Es gibt so einige Tricks, um das Spiel zu manipulieren und schneller zu sein."

Das sei schon herausfordernd, mache aber auch großen Spaß, schwärmt der ehemalige Formel-1-Pilot. "Eine große Rolle spielt dabei auch, wie wir in der Lage sind, mit unseren Fans, unseren Followern zu interagieren. Das ist eines der Dinge, die ich am meisten genossen habe." Denn trotz der Ferne sei die virtuelle Nähe groß.

"Ich kann Rennen fahren, mich mit anderen messen und zur gleichen Zeit mit meinen Followern sprechen. Sie können Fragen stellen, sie können mein Gesicht sehen, weil ich keinen Helm trage, der meinen Ausdruck verdeckt. Ich denke, das ist ein sehr positiver Effekt - nicht nur für die Fans. Ich für meinen Teil genieße das sehr."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Formel-1-Liveticker: Teams entscheiden heute über die Zukunft!

Vorheriger Artikel

Formel-1-Liveticker: Teams entscheiden heute über die Zukunft!

Nächster Artikel

Neben Hockenheim: Auch Ungarn als Silverstone-Ersatz im Rennen

Neben Hockenheim: Auch Ungarn als Silverstone-Ersatz im Rennen
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist