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FIA will das Trocknen des Startplatzes rigoros bestrafen

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FIA will das Trocknen des Startplatzes rigoros bestrafen
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
07.10.2017, 06:11

Nach Kontroverse beim Grand Prix von Malaysia: Die FIA will das Trocknen des Startplatzplatzes ab sofort rigoros bestrafen.

Lewis Hamilton, Mercedes-Benz F1 W08 leads at the start of the race
Lewis Hamilton, Mercedes-Benz F1 W08 leads at the start of the race
Start of the race
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Lewis Hamilton, Mercedes-Benz F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, at the formation lap
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, at the formation lap
Grid Girl for Kevin Magnussen, Haas F1 Team

Der Automobil-Weltverband (FIA) wird mit sofortiger Wirkung das Verhalten der Teams vor dem Start der Formel-1-Rennen beobachten. Sollte ein Rennstall gegen die Regeln verstoßen, indem er seinen Startplatz trocknet, wird die FIA eingreifen und das Team bestrafen. Grund für die Warnung ist die Kontroverse rund um den Grand Prix von Malaysia, wo sich einige Teams durch das Trocknen des Startplatzes einen Vorteil verschafft haben sollen.

Force India hat sich nach dem Rennen in Sepang massiv über die Regelübertretungen der anderen Formel-1-Teams beschwert, da Sergio Perez und Esteban Ocon dadurch am Start von der Konkurrenz überholt wurden. In der Regel 22.3 heißt es: "Außer durch das Fahren auf der Stecke ist es den Teams nicht erlaubt, den Grip oder die Beschaffenheit der Streckenoberfläche zu verändern."

Die Teams, die in Sepang beim Trocknen der Startplätze erwischt worden waren, wurden von den Offiziellen aufgefordert, das Föhnen sofort einzustellen. Die Rennkommissare wurden jedoch nicht informiert, da die Regelübertretung der Teams als nicht sehr schwerwiegend angesehen wurde. Einige Rennställe waren wegen des Verbots sogar verwirrt, da diese Vorgehensweise beim letztjährigen Grand Prix von Japan erlaubt worden war. Daher dachten sie, dass ab diesen Zeitpunkt eine neue Regel gelten würde.

Um die Situation klar zu stellen, hat sich die FIA nun unmissverständlich an die Teams gewandt und das Verbot bestätigt. Es würde zwar auch in Zukunft Einzelfälle geben, in denen Ausnahmen gelten würden. Das würde jedoch von Rennen zu Rennen entschieden und die Teams dann unverzüglich informiert werden.

Bildergalerie: Das F1-Rennen in Malaysia 2017

Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer hat bereits angekündigt, Konsequenzen zu ziehen, wenn ein Team erneut gegen die Regeln verstoßen würde. Er sagt: "Beim nächsten Mal werden wir vielleicht Protest einlegen. Wir werden den Leuten hier die Entscheidung aus den Händen nehmen und die Rennkommissare entscheiden lassen. Wenn es nötig ist, gehen wir auch vor das Berufungsgericht. Wenn es keine Bestrafung gibt, ist die Verlockung groß, es noch einmal zu tun."

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