F1-Technik: Das neue Motorenreglement unter der Lupe

Einfachere Technik, geringere Kosten, besserer Sound: Technik-Experte Craig Scarborough analysiert das geplante neue Motorenreglement der Formel 1.

Dieses wurde in dieser Woche vom Automobil-Weltverband FIA vorgeschlagen und sieht unter anderem einen Wegfall des Turbogenerators MGU-H und eine Erhöhung der Drehzahl um 3.000 Umdrehungen pro Minute vor, während die Grundarchitektur des 1,6-Liter-V6-Turbomotors unverändert bleiben soll.

Während sich bei den Herstellern Widerstand gegen die geplante Regeländerung regt und Ferrari sogar mit einem Ausstieg aus der Formel 1 droht, erkennt unser Technik-Experte Craig Scarborough im neuesten Video von Motorsport.tv durchaus positive Effekte des neuen Reglements.

So sei das Ziel der Kostenreduzierung und des besseren Sounds durchaus lobenswert, allerdings vermisst der Experte bei dem nun vorgeschlagenem Reglement eine klare Linie. Heraus käme ein Motor mit komplexer Technik, der allerdings günstig sein soll. Den Wegfall eines Hybridsystems wertet Scarborough als Rückschritt.

Außerdem kritisiert er in diesem Video: "Der Benzinverbrauch wird um etwa 20 Prozent steigen, und dass nur, damit die Motoren lauter werden. Das ist eine ziemlich schlechte Botschaft."

 

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Rennserien Formel 1
Artikelsorte Analyse
Tags hybrid, motoren, turbomotor