Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

F1-Technik: Mercedes-Rivalen auf Suche nach Vorteil für 2018

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F1-Technik: Mercedes-Rivalen auf Suche nach Vorteil für 2018
Matt Somerfield
Autor: Matt Somerfield
Co-Autor: Giorgio Piola
Übersetzung: André Wiegold
28.11.2017, 15:52

Ferrari und Red Bull wollen in der Formel-1-Saison 2018 auf Mercedes aufholen. Wie beide Teams früh versuchen früh, sich einen technischen Vorteil zu verschaffen, erklären Giorgio Piola und Matt Somerfield.

Die Jagd ist eröffnet: Ferrari und Red Bull wollen für die Formel-1-Saison 2018 alles tun, um wieder auf Augenhöhe mit Mercedes zu stehen. Daher haben beide Rennställe bereits vielversprechende Komponenten für das kommende Jahr entwickelt.

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Red Bull: Radaufhängung

Red Bull: Radaufhängung
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Foto: : Giorgio Piola

Seit dem Rennen in Austin evaluiert Red Bull eine neue Radaufhängung. Die Balance und das Handling des Fahrzeugs sollen verbessert werden. Außerdem soll die Neigung des Autos optimiert werden, damit das Aeropaket noch besser zur Geltung kommt.

Red Bull: Frontflügel

Red Bull: Frontflügel
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Foto: : Giorgio Piola

In Abu Dhabi hat Red Bull ebenfalls an den Entwicklungen für die Saison 2018 gearbeitet. Neben der Radaufhängung kam ein völlig überarbeiteter Frontflügel zum Einsatz. Die größten Änderungen sind die konventionellen Flaps in der Nähe der Nase (blaue Pfeile). Außerdem wurde der Hauptflap (roter Pfeil) nach unten geneigt und mit der Hauptplatte und dem neutralen Bereich verbunden. Deshalb musste auch der angrenzende Bereich der Hauptplatte verändert werden. Dadurch wird der Luftstrom, der generiert wird, signifikant verändert. Außerdem wurde der äußere Bereich des Flügels verbreitert (gelber Streifen). Diese Sektion ist dafür gedacht, den Luftstrom auf die Reifen zu formen. Des Weiteren wurde die innere Endplatte modifiziert. Die geschwungene Variante, die im Jahr 2017 zum Einsatz kam, wurde durch eine einfachere ersetzt.

Formel 1 2017: Der Diffusor

Formel 1 2017: Der Diffusor
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Foto: : Giorgio Piola

Der Diffusor war in der Saison 2017 ein heißes Thema unter den Teams. Oftmals wurde eine neue Variante der Komponente von anderen Teams kopiert, wenn sie als vielversprechend galt. Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und McLaren haben die Entscheidung getroffen, die Breite des Diffusors zu reduzieren. Dieses Ziel erreichen sie durch eine Reihe vertikaler Oberflächen bestehend aus mehreren Gurney-Flaps. Aus denen entsteht eine wesentlich komplexer aufgebaute Außenhaut, durch die ein höherer Unterdruck entsteht. Das bedeutet mehr Grip für den Fahrer.

Ferrari vs. Williams: Diffusor

Ferrari vs. Williams: Diffusor
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Foto: : Giorgio Piola

Ferrari hat am Diffusor in den vergangenen Jahren hart gearbeitet, um ihn zu optimieren. Meist ging der italienische Hersteller einen anderen Weg als die Konkurrenten. Das Team hat die obere Oberfläche des Diffusors in der oberen Ecke mit einigen verschiedenen Flaps versehen. So sollte das Druckgefälle optimiert werden. Die Luft wird mit einem anderen Druck durch den Diffusor geleitet,was Einfluss auf die Luftwirbel an den Kanten zu hat.

Ferrari: Diffusor

Ferrari: Diffusor
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Foto: : Giorgio Piola

Ferrari folgt dem Trend seiner Rivalen und hat im Freien Training in Abu Dhabi einen neuen Diffusor eingesetzt. Das Design erinnert stark an die Version, die Red Bull bisher genutzt hat. Wie es die Ironie will, hat gerade Sebastian Vettel behauptet, dass Red Bull seine Luftleitbleche von Ferrari kopiert hat.

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