Toro Rosso erwartet von F1-Pilot Daniil Kvyat mehr Disziplin

geteilte inhalte
kommentare
Toro Rosso erwartet von F1-Pilot Daniil Kvyat mehr Disziplin
Autor: Matt Beer
Co-Autor: Lawrence Barretto
Übersetzung: André Wiegold
08.08.2017, 12:15

Laut Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost muss Daniil Kvyat an seiner Disziplin arbeiten und seine Emotionen während der Formel-1-Rennen in den Griff bekommen.

Franz Tost, Scuderia Toro Rosso, Teamchef
Kollision: Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12, Fernando Alonso, McLaren MCL32, Max Verstappen,
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12, Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Franz Tost, Toro-Rosso-Teamchef, Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso, Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12, Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32, Fernando Alonso, McLaren

Aufgrund einer Kollision mit Max Verstappen und Fernando Alonso in Österreich, einem Unfall mit Teamkollege Carlos Sainz Jr. in Großbritannien und einem Zwischenfall mit Lance Stroll in Ungarn hat Kvyat bereits 10 Strafpunkte gesammelt. Erhält er weitere 2 Strafpunkte, droht ihm eine Sperre für ein Rennen.

Nach eigenen Angaben von Tost sind die Leistungen von Kvyat an sich nicht zu beanstanden. Jedoch fehle es ihm an Geduld, weshalb er immer wieder in Unfälle verwickelt sei.

Bildergalerie: Daniil Kvyat in Ungarn

Der Teamchef sagte:  "Daniil macht einen guten Job. Nur beim Start ist er einfach viel zu ungeduldig und riskiert zu viel."

"Wenn man sich seine Rundenzeiten während der Rennen anschaut, vor allem dann, wenn er allein unterwegs ist, sieht man, wie wettbewerbsfähig er ist."

"Er möchte Erfolge feiern. Er möchte seine Kontrahenten überholen, auch wenn es vielleicht keine Möglichkeit für ein Manöver gibt. Er muss dringend an seiner Disziplin arbeiten."

"Selbst wenn man frustriert ist, muss man im Auto, insbesondere beim Start, seine Emotionen unter Kontrolle haben. Wenn man schon zu Beginn des Rennens zu emotional ist, macht man Fehler und verursacht einen Unfall."

"Sonst sind seine Leistungen völlig in Ordnung. Er gibt gutes technisches Feedback und zeigt, wie schnell er sein kann. Beim Fahren an sich macht er eine gute Figur."

Tost fügte hinzu, dass Toro Rosso hart mit Kvyat arbeiten würde, um ähnliche Vorfälle wie in den vergangenen Rennen zu verhindern.

Schon vor dem Zwischenfall in Großbritannien war die Stimmung im Team etwas getrübt, da es Uneinigkeiten wegen der Qualifyingstrategie in Montreal gab und es in Baku beinahe zu einem Unfall zwischen den Teamkollegen kam und Sainz Jr. sich drehte.

Daher mahnte Tost die Fahrer, sich gegenseitig zu respektieren und sich die Verantwortung für den Zwischenfall zu teilen. Ein weiterer Unfall würde direkt von Red Bull selbst bewertet werden, so der Teamchef.

Auf die Frage, was passieren würde, wenn es erneut zu einer Kollision zwischen den beiden Toro-Rosso-Piloten kommen würde, antwortete Tost: "Wir werden uns dann mit Red Bull zusammensetzen und eine Entscheidung treffen. Es könnte dann Geldstrafen oder ähnliches geben."

"Bisher waren wir glücklicherweise noch nie in einer solchen Situation. Ich möchte darüber auch gar nicht mehr diskutieren, da ich hoffe, dass es niemals dazu kommen wird."

Nächster Formel 1 Artikel
Video: Der flexible Frontflügel am Red Bull RB13

Previous article

Video: Der flexible Frontflügel am Red Bull RB13

Next article

Kimi Räikkönen in der F1 2017: Gut genug für eine Zukunft bei Ferrari?

Kimi Räikkönen in der F1 2017: Gut genug für eine Zukunft bei Ferrari?
Kommentare laden