Formel 1: Max Verstappen stellt Red Bull Racing ein Ultimatum

Formel-1-Teenager Max Verstappen denkt derzeit nicht an einen Wechsel zu Ferrari oder Mercedes, knüpft seinen Verbleib bei Red Bull Racing allerdings an gewisse Bedingungen.

Das erklärte der Niederländer bei einem PR-Auftritt in Zandvoort. Dort sagte Verstappen: "Ich habe schon immer gesagt, es gibt keinen Grund, das Team zu verlassen, wenn ich über ein konkurrenzfähiges Auto verfüge."

"Derzeit sind wir [mit dem Auto] aber nicht, wo ich sein will. Das bedeutet aber nicht, dass du gleich aufgeben solltest. Jetzt gilt es hart zu arbeiten", meint Verstappen.

Er fügt hinzu: "Wenn wir uns 2 oder 3 Jahre lang nicht steigern würden, wäre es eine ganz andere Geschichte. Wir arbeiten daran, uns zu verbessern. Und nach dem kommenden Jahr sehen wir dann, was in der Zukunft passiert."

2018 hat Red Bull Racing also noch einmal die Chance, Verstappen zu beweisen, dass er im Energydrink-Team ein sieg- oder sogar titelfähiges Auto bekommen kann.

Laut Red-Bull-Teamchef Christian Horner steht Verstappen ohnehin noch bis einschließlich der Formel-1-Saison 2019 unter Vertrag. Die Vereinbarung könnte aber an bestimmte Leistungsdaten geknüpft sein, die dem Niederländer bei ausbleibenden Erfolgen einen Teamwechsel ermöglichen könnten.

Horner weiß um die prekäre Situation – und will nicht riskieren, F1-Superstar Verstappen an die Konkurrenz zu verlieren. "Wir müssen ihm ein Auto hinstellen, mit dem er siegfähig sein kann", sagt Horner. "Gelingt uns das, gibt es kein anderes Team, für das Max lieber fahren will."

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