Falsch geparkt: Wieso Sebastian Vettel kein TV-Interview gab

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Falsch geparkt: Wieso Sebastian Vettel kein TV-Interview gab
26.05.2018, 17:40

Mutterseelenallein: Weil er sein Auto fälschlicherweise auf der Zielgeraden abstellte, verpasste der Deutsche das Parc-ferme-Interview – Vettel befürchtet keine Strafe

Heiteres Sebastian-Vettel-Suchen im Anschluss an das Qualifyings zum Monaco-Grand-Prix Die Formel 1 2018 live im Ticker am Samstag: Statt nach seinem zweiten Platz wie üblich zu den Interviews mit den Top-3-Piloten zu erscheinen, machte sich der Ferrari-Star rar und war für Promi-Fragesteller David Coulthard nicht aufzufinden. Der Grund: Vettel hatte sein Auto falsch abgestellt.

Er erklärt die Szene mit einem besondere Prozedere auf dem Straßenkurs in Monte Carlo: "Normal parken die Top 3 nach dem Qualifying auf der Start- und Zielgeraden", sagt Vettel. So war es im bisherigen Saisonverlauf immer und auch 2017 in Monaco, doch die Interviews wurden in diesem Jahr an die Boxeneinfahrt hinter die Rascasse-Kurve verlegt. Dort fuhr Vettel nichtsahnend vorbei.

Denn sein Team hatte ihm auf seiner Auslaufrunde am Funk mitgeteilt, er solle auf der Start- und Zielgeraden parken. Von Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton war dort aber ebenso wenig eine Spur wie von Coulthard und einem Kamerateam. Vettel staunte nicht schlecht: "Da war keiner!"

Theoretisch handelt es sich beim Auslassen der für das Weltbild produzierten TV-Interviews um einen Verstoß gegen das FIA-Protokoll und damit um ein Vergehen, dem Sanktionen folgen können. Angst vor Strafen hat Vettel nicht, zumal es sich offensichtlich um ein Versehen handelte. "Nein", winkt er ab, "ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht, deshalb denke ich nicht."

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