Felipe Massa: Williams war 2018 auf Geld aus

Der frühere Formel-1-Fahrer Felipe Massa erklärt aus seiner Sicht, weshalb das Traditionsteam Williams in diesem Jahr sportlich keine Rolle spielt

Das einst so erfolgreiche Williams-Team aus Großbritannien ist in der Formel-1-Saison 2018 nur noch ein Schatten seiner selbst. Denn in den bisherigen drei Grands Prix ist es Sergei Sirotkin und Lance Stroll nicht gelungen, in die Top 10 zu fahren. Deshalb steht Williams als einziges Team ohne WM-Punkte am Ende der Gesamtwertung. Und Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Felipe Massa überrascht die sportliche Talfahrt seines früheren Teams nicht. Im Gespräch mit 'Motorsport.com' sagte der Brasilianer: "Es stimmt schon: Der Rennstall litt unter finanziellen Problemen. Daher wurde meiner Meinung nach für 2018 die Entscheidung getroffen, vorrangig auf Geld zu setzen." Sprich: Williams soll die Fahrer mit der größten Sponsoren-Mitgift ins Cockpit gesetzt haben – und nicht die auf der Strecke überzeugendsten. "Das reicht halt nicht aus, um eine erfolgreiche Saison zu haben", meint Massa.

 

Er selbst sei mit sich und seiner Formel-1-Karriere, die er 2017 endgültig beendet hat, absolut im Reinen. "Ich kam erhobenen Hauptes aus der Formel 1", sagt er. "Ich habe noch immer ein gutes Verhältnis zu Williams und hoffe das Beste für das Team, damit es alsbald die Trendwende einläuten kann. Mit meiner Entscheidung vom vergangenen Jahr bin ich aber weiter sehr zufrieden. Ich habe den richtigen Zeitpunkt erwischt und genieße jetzt mein Leben."

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