Fernando Alonso: Erfolg des neuen Formel-1-Autos hängt von den breiteren Reifen ab

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Fernando Alonso: Erfolg des neuen Formel-1-Autos hängt von den breiteren Reifen ab
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: André Wiegold
21.10.2016, 08:27

Laut Fernando Alonso hängt der Erfolg der neuen Formel-1-Boliden davon ab, wie gut die neuen, breiteren Reifen von Pirelli sind.

Fernando Alonso, McLaren
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Pascal Wehrlein, Mercedes F1 W06, mit Pirelli-Reifen für 2017
Pascal Wehrlein, Mercedes F1 W06, mit Pirelli-Reifen für 2017
Pascal Wehrlein, Mercedes F1 W06, mit Pirelli-Reifen für 2017
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T, mit Pirelli-Reifen für 2017
Kimi Räikkönen, Ferrari SF15-T, mit Pirelli-Reifen für 2017

Der Spanier befürchtet, dass sie bereits nach kurzer Zeit stark abnutzen und so bessere Rundenzeiten verhindern. 

"Das Auto wird schneller sein", sagte Alonso gegenüber Motorsport.com nach seinem Test im Simulator. "Aufgrund der Aerodynamik wird der Grip von den Reifen gesteigert. Jedoch können wir sie schlecht einschätzen, weil wir sie bisher nicht getestet haben."

"Wir müssen bei der Zielsetzung für das kommende Jahr sehr vorsichtig sein. Zuerst sollten wir die Tests absolvieren und schauen, wie die Reifen funktionieren. Sie sind das größte Fragezeichen."

"In der aktuellen Saison nutzt man in Q2 oder Q3 die superweichen Gummis und 5 Liter Sprit. Der erste Sektor ist dann fantastisch. In der zweiten Runde ist man jedoch bereits 3 Sekunden langsamer."

"In der kommenden Saison werden die Änderungen unwichtig sein, wenn wir in der 1. Runde 5 Sekunden schneller sind und in der 2. Runde 3 Sekunden verlieren. Dann werden wir die gleichen Rundenzeiten fahren wie jetzt. Wir müssen abwarten, wie es 2017 letztendlich sein wird."

McLaren im Nachteil?

Alonso ist zudem der Meinung, dass McLaren einen Nachteil haben wird, weil das Team nicht an den Reifentests teilnehmen durfte. 

Allein Ferrari, Mercedes und Red Bull Racing war es erlaubt, die neuen Reifen an einem präparierten, älteren Fahrzeug zu testen. 

Bildergalerie: Formel-1-Reifentests in Barcelona

"Es gibt immer etwas zu lernen und man bekommt ein Gefühl für die Reifen", sagte der ehemalige Formel-1-Weltmeister. "Selbst mit den alten Boliden lernen die Teams bereits, wie sich der Reifen verhält. Es gibt Dinge, die sich nicht verraten, um sich einen Vorteil zu verschaffen."

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Autor Jonathan Noble
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