Fernando Alonso: „Red Bull ist selber schuld am Motorenproblem“

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Fernando Alonso: „Red Bull ist selber schuld am Motorenproblem“
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
13.11.2015, 10:49

Fernando Alonso hat kein Mitleid mit Red Bull Racing und Toro Rosso. Red Bull hätte seine Probleme immerhin selbst heraufbeschworen und solle sich nun nicht in andere Partnerschaften einmischen.

Fernando Alonso, McLaren, beim Teamfoto
Takahiro Hachigo, Honda-Geschäftsführer, mit Ron Dennis, McLaren-Geschäftsführer, in der der Startau
Fernando Alonso, McLaren; Jenson Button, McLaren; Stoffel Vandoorne, McLaren, Test- und Ersatzfahrer
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB11
Dr. Helmut Marko, Red Bull Motorsport, Berater, mit Teamchef Christian Horner, Red Bull Racing

Nach der gescheiterten Ehe mit Renault warb Red Bull in den letzten Monaten heftig um Ferrari und Mercedes als neuen Motorenpartner für 2016. Beide zeigten aber kein Interesse und verteilten Körbe.

Nun hofft man in Milton Keynes und Faenza auf die Gunst von Honda, wogegen jedoch von Seiten McLaren bereits ein entschiedenes Nein zu hören war.

„Motoren an ein anders Team zu geben und damit auch das ganze Wissen, das wir eingebracht haben, ist ein bisschen unfair,“ sagt McLaren-Pilot Fernando Alonso.

Der Spanier findet es nicht angebracht, dass Red Bull versucht, eine andere Partnerschaft zu stören, nur um selbst konkurrenzfähig zu bleiben, insbesondere nach all der Arbeit, die er und sein Team in das Projekt gesteckt haben.

„Ich denke nicht, dass McLaren oder Honda da hineingezogen werden sollten, denn es ist ein Problem von Red Bull, an dem sie selbst schuld sind. Offenbar wollen sie keinen ein Jahr alten Motor von Ferrari, also würden sie auch nicht den Honda-Motor aus diesem Jahr für nächstes Jahr wollen. Das ist ihr Problem, nicht unseres.“

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