Fernando Alonso: Trotz Platz 13 "relativ optimistisch"

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Fernando Alonso: Trotz Platz 13
Autor: Roman Wittemeier
Co-Autor: Edd Straw
30.06.2018, 17:42

McLaren-Star Fernando Alonso mal ein positives Bild vom 13. Startplatz am Grand-Prix-Wochenende in Spielberg 2018: Frust sorgt für Schaden am Frontflügel

 

Nach drei Nullnummern in Folge möchte Fernando Alonso endlich wieder WM-Punkte realisieren. Die Voraussetzungen vor dem morgigen Grand Prix von Österreich 2018 in Spielberg sind eher mäßig. Im Qualifying schaffte es der spanische Formel-1-Superstar nur auf Platz 13. Alonso versuchte in der Zeitenjagd alles, presste den McLaren aus wie eine Zitrone und ging ganz am Ende sogar über das Limit hinaus. Beim Ritt über die "Baguettes" in der letzten Kurve beschädigte er sich den Frontflügel.

Das Qualifying in Zahlen:

"Naja", sagt er. "In Q1 waren meine Runden gut, in Q2 die erste auch in Ordnung. In der letzten Runde war ich bei den Zwischenzeiten zwei Zehntel langsamer als zuvor. Da wollte ich in den letzten beiden Kurven nochmal alles versuchen - aber da war dann halt das Limit. Der Schaden ist nur deshalb entstanden, weil ich frustriert war. Morgen passe ich besser auf." Alonso hatte sich im Gegensatz zu vielen Konkurrenten in den Trainings zuvor schadlos gehalten.

"Ich denke, ich habe heute alles aus dem Paket geholt, was drin steckt. Und Platz 13 ist nach Barcelona und Monaco das beste Resultat. In Australien und China und so weiter war ich immer nur auf Rang 15. Hier ist es wenigstens etwas besser", rückt der Spanier die positiven Aspekte eines Ergebnisses in den Vordergrund, das seinen eigenen Ansprüchen garantiert nicht gerecht wird. Der McLaren ist maximal Mittelmaß. Starplatz 16 für Teamkollege Stoffel Vandoorne unterstreicht dies.

Fernando Alonso, McLaren

Fernando Alonso, McLaren

Foto: Steven Tee / LAT Images

"Punkte sind das Ziel. Wir denken schon über die passende Strategie nach. Wir haben freie Reifenwahl. Ich bin relativ optimistisch für morgen", meint Alonso vor dem neunten Saisonrennen. Alonso hat Pierre Gasly (Toro Rosso), Esteban Ocon (Force India) und die beiden Renaults direkt vor sich. "Es werden sich Gruppen bilden", meint er. "Mit all den DRS-Zonen und den engen Abständen wird es bestimmt ein Rennen, das ganz lustig anzuschauen sein wird."

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