Fernando Alonso: Zukunft in der Formel 1 hängt von den neuen Regeln ab

Fernando Alonsos Zukunft in der Formel 1 hängt davon ab, ob ihm die neuen Autos Spaß machen zu fahren, oder ob die Sparpolitik auf Kosten der Fahrer weitergetrieben wird, sagt der Spanier.

Fernando Alonso ist seit 2001 in der Formel 1, als die Autos noch durch 3-Liter, V10-Motoren angetrieben wurden, Michelin Einzug in die Königsklasse hielt und der Reifenkrieg mit Brigestone seinen Anfang nahm.

Seitdem hat sich viel verändert – und das nicht nur zum Guten.

Der Vertrag des zweimaligen Weltmeisters mit McLaren läuft Ende 2017 aus und Alonso macht seinen weiteren Verbleib davon abhängig, ob ihm sein Job nächstes Jahr wieder Spaß macht. Das habe nichts mit Platzierungen oder der Konkurrenzfähigkeit des McLaren-Honda zu tun, betont er.

 

Dank des neuen Reglements, das kommendes Jahr in Kraft tritt, sollen die Autos bis zu fünf Sekunden pro Runde schneller und auch schwieriger zu fahren werden, als die aktuellen Boliden und das ist die Herausforderung, auf die Alonso hofft.

Die Autos der Hybrid-Turbo-Generation sind in seinen Augen einfach zu langsam.

„Die Autos sind langsamer als noch vor ein paar Jahren“, sagt er gegenüber dem spanischen Radiosender COPE. „Wir haben das Gefühl, dass wir Sprit, Reifen, Batterie sparen müssen... Das ständige Sparen ist gegen den Instinkt eines Fahrers, der will bis zum Äußersten angreifen.“

„Mein Verbleib in der Formel 1 hängt also von den Regeln nächsten Jahr ab, da die Autos sehr viel anders sein werden.“

 

„Wenn sie Spaß machen zu fahren und man das Gefühl hat, dass man am Limit fährt, wie es in der Formel 1 in der Vergangenheit immer der Fall war, dann ist es für mich kein Problem zu bleiben. Wenn das Sparen weitergeht, dann werden wir sehen.“

Mit Informationen von Pablo Elizalde und Jose Carlos de Celis

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