Ferrari: Bruder von Charles Leclerc ins Nachwuchsprogramm aufgenommen

Charles Leclercs jüngerer Bruder Arthur ist nun ebenfalls Teil der Ferrari-Familie - Insgesamt neun Rookies werden von der Scuderia ausgebildet und gefördert

Ferrari: Bruder von Charles Leclerc ins Nachwuchsprogramm aufgenommen

Die Nachwuchsschmiede von Ferrari wächst. Die Scuderia hat am Freitag bekannt gegeben, dass der jüngere Bruder von Charles Leclerc, Arthur Leclerc, in das Juniorprogramm aufgenommen wurde. Die Ferrari Driver Academy (FDA) hat sich außerdem die Dienste von Formel-4-Fahrer Dino Beganovic gesichert.

Seit elf Jahren engagiert sich Ferrari in der Nachwuchsförderung. Der erste Pilot, den die Mannschaft aufnahm, war Jules Bianchi. Mit Charles Leclerc schaffte die erste Nachwuchshoffnung im Vorjahr den Aufstieg in das Topteam. Nun wird auch sein Bruder Arthur gefördert werden.

Der 2000 in Monaco geborene Pilot fährt in diesem Jahr in der Formula Regional European Championship, nachdem er 2018 in den Formelsport in der französischen Formel 4 aufgestiegen ist. 2019 wechselte er in die deutsche Formel 4, in der er einen Sieg in Hockenheim und sieben weitere Podestplätze feiern konnte. Die Meisterschaft schloss er als Gesamtfünfter ab.

In der Formula Regional wird er für das Prema-Team an den Start gehen, mit dem sein Bruder eine dominante Saison in der Formel 2 2017 hingelegt hat. An seiner Seite dort wird Ferrari-Junior Gianluca Petecof sein. "Ich bin sehr glücklich, dass ich in der Formula Regional mit einem der besten Teams in den Juniorkategorien antreten darf", so Leclerc junior.

Schon seinen ersten Test in einem Formelboliden habe er vor zwei Jahren mit Prema absolviert. "Ich habe immer davon geträumt, mit ihnen Rennen zu fahren." Bei Ferrari bedankt er sich für die Unterstützung und das Vertrauen in sein Talent.

Der zweite Neuling in der FDA ist Dino Beganovic. Der Schwede wird nach drei Jahren im Kart 2020 in die italienische Formel 4 aufsteigen. Die Arbeit der Neulinge in Maranello wird Ende Januar beginnen.

Insgesamt neun Nachwuchspiloten hat Ferrari damit in der Nachwuchsschmiede untergebracht: Enzo Fittipaldi, Marcus Armstrong und Robert Schwartzman in der Formel 3, Petecof und Beganovic. Außerdem in der Formel 2: Giuliano Alesi, Callum Ilott und Mick Schumacher.

Sportdirektor Laurent Mekies ist zufrieden: "Das war ein stressiger Winter für die Driver Academy. Wir haben versucht, das bestmögliche Entwicklungsprogramm für unsere Fahrer 2020 aufzubauen." Dazu zählt verstärktes Training in der Fabrik in Maranello.

Mit Bildmaterial von LAT.

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