Ferrari-Präsident stellt Formel-1-Rückkehr von Alfa Romeo in Aussicht

Kehrt Alfa Romeo zurück in die Formel 1? Ferrari-Präsident Sergio Marchionne strebt genau das an, dementiert aber zugleich die jüngsten Gerüchte.

Denn zuletzt war durch das Formel-1-Fahrerlager gegeistert, Alfa Romeo könnte das Sauber-Team übernehmen und damit gleich auf eine vorhandene Infrastruktur zurückgreifen.

Aber groß scheint das Interesse an einem solchen Szenario von Seiten der italienischen Traditionsmarke Alfa Romeo nicht zu sein, wie Marchionne andeutet. Auf eine entsprechende Nachfrage antwortete er in Schanghai: „Nun, wenn Sie die Schulden bezahlen…“

Was er damit sagen will: Die prekäre Finanzsituation des Sauber-Teams lässt diese Möglichkeit nicht attraktiver als andere Optionen erscheinen.

 

In jedem Fall aber arbeitet Marchionne mit Alfa Romeo auf ein Comeback im großen Stil hin. Er meint: „Die Formel 1 ist das größte Technologie-Schaufenster der Automobilwelt. Und wenn man die Ziele von Alfa Romeo bedenkt, kommen wir nicht um eine Versöhnung mit dem Sport umhin.“

„Alfa Romeo“, sagt Marchionne weiter, „wurde in diesem Sport geboren. Und irgendwie muss es dorthin zurückkehren. Aber wann das passieren kann, weiß ich nicht.“

Mit Informationen von Jonathan Noble und Roberto Chinchero

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