Ferrari: Red Bull Racing mit Motoren zu beliefern, wäre „ein riesiger Fehler“ gewesen

Nach dem dritten Platz von Daniil Kvyat in China sieht sich Ferrari in der Entscheidung bestätigt, Red Bull Racing vergangenes Jahr eine Absage erteilt zu haben.

Was wäre wenn? Ferrari-Präsident Sergio Marchionne ist froh, dass er nicht herausfinden muss, was passiert wäre, wenn er vergangenes Jahr zugestimmt hätte, Red Bull Racing in dieser Saison mit Motoren zu beliefern.

Das ehemalige Weltmeisterteam hatte nach den Querelen mit Renault und einem Nein von Mercedes bei den Italienern wegen eines Motorenvertrags für 2016 angeklopft. Ebenso wie Mercedes, hatte aber auch Ferrari Bedenken, dass das Team aus Milton Keynes mit einem konkurrenzfähigen Motor zu einer zu großen Konkurrenz werden könnte und lehnte dankend ab.

 

Das sei die absolut richtige Entscheidung gewesen, sagte Sergio Marchionne in Shanghai. Immerhin habe Red Bull Racing gezeigt, dass sie auch mit einem unterlegenen Motor in der Lagen seien, Ferrari zu schlagen.

Daniel Ricciardo stand in China vor Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen auf Platz zwei in der Startaufstellung und Daniil Kvyat als Dritter auf dem Podium.

Bildergalerie: Ferrari beim Grand Prix von China

„Wir hätten einen riesigen Fehler gemacht“, erklärte Marchionne. „Sie sagten, sie würden nicht vor uns sein und das Qualifying bestätigt, dass es ein Fehler gewesen wäre.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff meinte, Red Bull Racing habe auch mit Renault-Motor sichtbar aufgeholt.

 

„Sie sind im Rennen sehr stark und man kann sich vorstellen, dass Ricciardo Vettel ganz schön unter Druck gesetzt hätte. Er hat das Rennen nur durch den Reifenschaden verloren.“

Mit Informationen von Roberto Chinchero

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP China
Rennstrecke Shanghai International Circuit
Teams Ferrari , Red Bull Racing
Artikelsorte News
Tags ferrari, marchionne, red bull