Mattia Binotto: So wehrt er sich gegen Mercedes-Kommentare zu Vettel

In einem Interview kann sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto einen Kommentar über Mercedes als Retourkutsche nicht verkneifen

Mattia Binotto: So wehrt er sich gegen Mercedes-Kommentare zu Vettel

"Ich bin froh, dass Mercedes immer eine Meinung über uns hat", sagt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, als er im Gespräch mit 'La Stampa' auf die Ferrari-Fahrerpolitik angesprochen wird und wie "überrascht" sich Mercedes über die frühe Bekanntgabe des Abschieds von Sebastian Vettel geäußert habe. Das kann Binotto so aber nicht stehen lassen.

Er kontert direkt mit einem verbalen Seitenhieb in Richtung Mercedes: "Und ich bin überrascht darüber, dass sie Hamilton noch nicht wieder unter Vertrag genommen haben. Wir hätten das viel eher getan."

Ferrari habe sich "aus Transparenzgründen gegenüber Sebastian" zu einer so frühen Fahrerentscheidung für die folgende Saison entschlossen, sagt Binotto. "Er muss an seine Zukunft denken. Da konnten wir unsere Entscheidung nicht hinauszögern."

Binotto erklärt frühe Fahrerentscheidung

Das Aus des Ex-Champions noch vor dem Beginn der aktuellen Rennsaison bekanntzugeben, das sei "fair" gegenüber Vettel gewesen und stehe Ferrari "gut zu Gesicht", weil Vettel so ausreichend Spielraum habe, um seine weitere Planung voranzutreiben.


2007: Sauber-BMW F1.07

2007: Sauber-BMW F1.07
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Foto: : Sutton Images

(kein Kosename)

2007: Toro Rosso STR02

2007: Toro Rosso STR02
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Foto: : Glenn Dunbar / Motorsport Images

(kein Kosename)

2008: Toro Rosso STR03

2008: Toro Rosso STR03
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Foto: : Sutton Images

"Julie"

2009: Red Bull RB5

2009: Red Bull RB5
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Foto: : Sutton Images

"Kate"

2010: Red Bull RB6

2010: Red Bull RB6
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Foto: : Sutton Images

"Luscious Liz"

2011: Red Bull RB7

2011: Red Bull RB7
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Foto: : Sutton Images

"Kinky Kylie"

2012: Red Bull RB8

2012: Red Bull RB8
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Foto: : Sutton Images

"Abbey"

2013: Red Bull RB9

2013: Red Bull RB9
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Foto: : Sutton Images

"Hungry Heidi"

2014: Red Bull RB10

2014: Red Bull RB10
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Foto: : Sutton Images

"Suzie"

2015: Ferrari SF15-T

2015: Ferrari SF15-T
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Foto: : Sutton Images

"Eva"

2016: Ferrari SF16-H

2016: Ferrari SF16-H
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Foto: : Sutton Images

"Margherita"

2017: Ferrari SF70-H

2017: Ferrari SF70-H
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Foto: : Sutton Images

"Gina"

2018: Ferrari SF71H

2018: Ferrari SF71H
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Foto: : Glenn Dunbar / Motorsport Images

"Loria"

2019: Ferrari SF90

2019: Ferrari SF90
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Foto: : Andrew Hone / Motorsport Images

"Lina"

2020: Ferrari SF1000

2020: Ferrari SF1000
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Foto: : Ferrari

(noch kein Kosename)

Ob Binotto dabei aber nicht fürchtet, Vettel ausgerechnet an Konkurrent Mercedes zu verlieren? Der Ferrari-Teamchef verneint und sagt: "Er ist ein viermaliger Weltmeister und verdient es, in einem Topteam zu fahren. Wenn er zu Mercedes gehen würde, ich würde mich für ihn freuen."

Mercedes-Sportchef Toto Wolff hatte unlängst erklärt, man dürfe jemanden wie Vettel "nicht ausschließen" bei der Fahrerfrage, ein klares Interessensbekenntnis seitens der Silberpfeile aber war das nicht. Und Valtteri Bottas meinte kurz darauf, man habe ihm intern versichert, Vettel sei kein Thema für Mercedes.

Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone scheint das ähnlich zu sehen. Er riet Vettel kürzlich: "Von Mercedes zu träumen, das bringt nichts." Stattdessen solle Vettel, so meint Ecclestone, lieber ein Jahr lang aussetzen und 2022 einen Neustart wagen.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen