Ferrari-Teamchef: Wir sind „nur eine Zehntelsekunde hinter Mercedes“

Ferrari glaubt, den Abstand zu Mercedes auf nur eine Zehntelsekunde reduziert zu haben. Trotz der dominanten Leistung der Stuttgarter hoffen die Italiener, bald vor den Konkurrenten zu stehen.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene glaubt, das Team habe in den ersten drei Rennen sein Potenzial noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Fehler in den Qualifikationen und Rennen hätten gute Ergebnisse verhindert.

 

Er erklärt: „In der Qualifikation ist unser Ziel der erste Startplatz. Laut unserer Kalkulation sind wir nur eine Zehntelsekunde hinter Mercedes. Bei solch einem kleinen Abstand kann der Fahrer den Unterschied machen und den Abstand auf Null reduzieren.“

Ferrari kämpfte in den ersten Rennen mit der Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Die technischen Probleme machten es schwierig, gute Ergebnisse zu erzielen.

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Arrivabene sagt: „Wir hatten zwei Möglichkeiten: Entweder wir konzentrieren uns auf die Zuverlässigkeit, oder auf die Leistung. Unsere Intention war es, den Abstand zu Mercedes zu reduzieren und deshalb haben wir uns für die zweite Option entschieden. Wir wussten, dass wir damit ein Risiko eingehen.“

„Es war ein wichtiger Schritt, denn wir haben unsere Leistung verbessert. Mercedes ist das stärkste Team der vergangenen zehn Jahre und um sie zu schlagen muss man Risiken eingehen.“

Mit Informationen von Roberto Chinchero  

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