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Ferrari: Verstappen kommt als Leclerc-Teamkollege nicht infrage

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Ferrari: Verstappen kommt als Leclerc-Teamkollege nicht infrage
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16.09.2019, 18:08

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto erklärt, weshalb die Italiener nicht an Max Verstappen interessiert sind - Todt: "Charles erinnert an Michael Schumacher"

Ferrari hat mit Charles Leclerc einen der vielversprechendsten Jungtalente im Topteam. Nach seinen ersten beiden Siegen in der Formel 1 schwebt der Monegasse auf einer italienischen Euphoriewelle. Der 21-Jährige lässt die Tifosi wieder hoffen. Und genau aus diesem Grund ist der Rennstall aktuell auch nicht an anderen heißen Eisen, wie etwa Max Verstappen interessiert.

Der Niederländer gilt als Jahrhunderttalent und Red-Bull-Aushängeschild. Mit Mercedes hat der 21-Jährige bereits geflirtet, doch Ferrari zeigt ihm die kalte Schulter. "Ich denke, wir sollten einen großartigen Nummer-1-Fahrer haben und einen, der auch Rennen gewinnen und Punkte holen kann", schildert Mattia Binotto in der 'Gazzetta dello Sport'.

So ähnlich wie bei Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, vergleicht der Ferrari-Teamchef. Würde man Verstappen neben Leclerc in den zweiten Ferrari setzen, wäre es mit der Harmonie im Team schlagartig vorbei. "Das würde Schwierigkeiten für das Teammanagement mit sich bringen."

Leclerc die "Zukunft der Formel 1 und von Ferrari"

Daher lehnt er die Vorstellung ab, dass der Red-Bull-Pilot in Zukunft für die Roten fahren könnte. Ferrari setzt voll auf die Karte Leclerc. Binotto erklärt dies mit einem Vergleich: "Ich bin in der Zeit von Michael Schumacher aufgestiegen, als er Rubens Barrichello oder Felipe Massa neben sich hatte."

Das habe schließlich sehr gut funktioniert. Bitter allerdings: In Binottos Rechnung wäre Sebastian Vettel nur noch Leclercs Wasserträger. Im internen Duell gegen den Deutschen hat er durch die Triumphe Aufwind bekommen. Plötzlich scheint sich der höfliche Monegasse in der Nummer-1-Rolle wiederzufinden.

"Er repräsentiert die Zukunft der Formel 1 und von Ferrari", unterstreicht FIA-Präsident Jean Todt bei 'Auto Bild motorsport' diesen Eindruck. Leclerc sei mental extrem stark und habe das Zeug zu einem "großen Champion", ist der Franzose überzeugt. Auch er fühlt sich zurückerinnert an die glorreichen Schumacher-Tage: "Er hat die gleiche natürliche Art, ein Team zu führen, wie einst Michael Schumacher."

Viele Beobachter und Experten sind der Auffassung, dass sich zwischen dem Shootingstar aus Maranello und dem Red-Bull-Überflieger ein episches Duell anbahnt. Einen Vorgeschmack bekamen die Fans bereits beim Grand Prix von Österreich in Spielberg zu sehen, als sich Leclerc und Verstappen um den Sieg duellierten.

Bis es allerdings zum WM-Duell der jungen Wilden kommen wird, ist Lewis Hamilton weiterhin an der Spitze das Maß aller Dinge. Der 34-Jährige zählt mittlerweile zum alten Eisen und wird 2019 aller Voraussicht nach seinen bereits sechsten WM-Titel einfahren.

Ecclestone wünscht sich Fahrerpaarung Hamilton/Verstappen

Im eigenen Team hat der Brite nichts zu befürchten, wie Binotto bereits erklärt hat. Ex-Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone findet das schade. Im Interview mit 'auto motor und sport' kann er sich eine Fahrerpaarung Hamilton/Verstappen durchaus vorstellen.

Auf die Frage, auf welchen der beiden Ausnahmekönner seine Wahl fallen würde, antwortet der 88-Jährige: "Das sind zwei unterschiedliche Fahrer, zwei komplett unterschiedliche Typen - und sie gewinnen ihre Rennen auch auf unterschiedliche Weisen."

Deshalb falle ihm eine Wahl auch schwer. Er schlägt vor: "Wirklich vergleichen könnten wir die beiden im gleichen Auto. Das wünsche ich mir." Bis Ende 2020 sind beide noch an ihre Verträge gebunden, danach könnte sich der Wunsch des Briten erfüllen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer