Ferrari: Vorsprung von Mercedes ist kleiner geworden

Obwohl Nico Rosberg und Lewis Hamilton beim Grand Prix von Brasilien einen überlegenen Doppelsieg feierten, glaubt man bei Ferrari, dass der Vorsprung der Silberpfeile kleiner geworden ist.

Sebastian Vettel hatte in Interlagos nie eine echte Chance, die Mercedes an der Spitze anzugreifen, dass er während des ganzen Rennes – auch ohne die Hilfe eines Safety-Car-Einsatzes – so nah dranbleiben konnte, ließ bei Ferrari aber Freude aufkommen.

Teamchef Maurizio Arrivabene betonte, es sei nicht nur Zweckoptimismus, sondern sei begründet, da Ferrari mit weniger als 15 Sekunden Rückstand auf die Spitze ins Ziel kam.

„Das ist keine reine Erfindung, die Zahlen beweisen es. Es ist so.“

„Ohne Safety Car oder so etwas war das das Rennen, bei dem wir näher dran waren als bei jedem anderen.“

„Wir sind nur kurz hinter Mercedes ins Ziel gekommen und hatten alle Runden beendet.“

„Unsere Pace war nicht schlecht. In einigen Runden waren wir nahe dran, in anderen Runden hatten wir die gleiche Rundenzeit – und in ein paar Runden waren wir sogar schneller.“

„Leider waren wir aber die meiste Zeit etwas zu weit weg, also konnten sie einen Vorsprung herausfahren und haben verdient gewonnen.“

„Unter den Bedingungen war das okay. Gut ist es, wenn man gewinnt, heute war es okay.“

Arrivabene glaubt auch, dass die Form von Ferrari nicht dadurch in ein besseres Licht gerückt wurde, dass die Mercedes nicht voll gefahren sind.

„Sie haben stellenweise wirklich alles gegeben. Ich bin sicher, dass sie an diesem Tag, außer in den letzten paar Runden, die ganze Zeit voll auf Angriff gefahren sind.“

„Bei anderen Rennen war das vielleicht nicht so, aber hier bin ich mir ziemlich sicher. Genau weiß das nur Mercedes selbst. Gemäß unserer Daten sind sie aber auf Angriff gefahren.“

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