FIA: Ausschreibung für neue, einheitliche Motorsensoren in der Formel 1 eröffnet

In der Formel 1 soll es ab 2018 Standardsensoren zum Messen von Motordruck- und -temperatur geben, die die Kosten für die Teams verringern sollen.

Die Ausschreibung für die Produktion und Lieferung der neuen Sensoren für 2018, 2019 und 2020 kommt vor dem Hintergrund einer Einigung zwischen den Herstellern, in den kommenden Jahren aus Gründen der Kosteneinsparung mehr Standardteile einzuführen.

So sollen die Kosten für die Motoren sinken, was besonders den Kundeteams zugute kommen wird.

Damit alle Teams dieses Standardteile auch einsetzen, wird das Reglement entsprechend geändert.

 

So bekommt Artikel 21 einen zusätzlichen Paragraphen 5.13.2, der besagt, dass „alle Sensoren zur Messung des Drucks einer Flüssigkeit, die nötig ist, dass der Motor korrekt funktioniert (inklusive, aber nicht ausschließlich Kühlflüssigkeit, Öl, Benzin und Luft) von einem von der FIA bestimmten Zulieferer, nach von der FIA bestimmten Spezifikationen, hergestellt werden muss.“

Sensoren, die den Druck der Zylinder und des Auspuffs messen, sind von dieser Regel ebenso ausgenommen, wie in elektronischen Einheiten verbauten Sensoren.

 

Interessenten müssen ihre Angebote bis zum 31. August einreichen, die Entscheidung, wer den Zuschlag für einen Vertrag bekommt, soll bis zum 28. September fallen.

Mit Informationen von Jonathan Noble

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Tags fia, sensoren