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FIA bestraft Alexander Albon nach Kollision mit Lance Stroll

Warum Williams-Fahrer Alexander Albon nach dem Formel-1-Rennen in Dschidda mit einer Strafe belegt wurde und wie das Strafmaß genau ausgefallen ist

Runde 48 beim Formel-1-Rennen in Dschidda: Williams-Fahrer Alexander Albon versucht ein Manöver in Kurve 1 gegen Lance Stroll im Aston Martin. Dabei kommt es zu einer Berührung, Stroll dreht sich weg. Und wenig später steht Albon selbst am Streckenrand, mit einem kaputten Reifen vorne rechts. Die Sportkommissare entscheiden nach dem Grand Prix obendrein auf eine Strafe gegen Albon.

In der Urteilsbegründung heißt es, Albon habe sehr spät gebremst vor Kurve eins. "Beim Überholversuch hat sich [Albon] verbremst und ist am Scheitelpunkt mit [Stroll] kollidiert. Wir sehen die Hauptschuld oder den größten Teil der Schuld für die Berührung bei [Albon]."

Die Konsequenz für den Williams-Fahrer ist eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung zum Australien-Grand-Prix in Melbourne. Außerdem erhält Albon zwei Strafpunkte auf seine Fahrerlizenz, seine ersten seit seinem Formel-1-Comeback zur Saison 2022. (Hier die aktuelle Strafpunkte-Übersicht abrufen!)

Das sagt Alexander Albon zum Zwischenfall

Wie sich Albon selbst zum Zwischenfall mit Stroll äußert? Er verweist darauf, dass Williams kurz vor Schluss eine echte Punktechance gehabt habe. Zum Zeitpunkt des Manövers gegen Stroll lag Albon auf P12, knapp fünf Sekunden hinter Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton auf P10, dazwischen Stroll.

"Wir haben versucht, uns in die Punkteränge reinzukämpfen", sagt Albon. "Ich entschied mich für ein Manöver gegen Lance. Er hat sich gut verteidigt, und leider kam es dabei zu einer Berührung. Aufgrund eines Reifenschadens mussten wir dann aufgeben." Aber er habe es schlicht "riskieren müssen", um die Top-10-Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, so der Williams-Fahrer.

Stroll wiederum hatte sich schon am Funk sehr deutlich in Richtung Albon geäußert. Später sagte er: "Er ist reingestochen. Ich hatte den Eindruck, ihm Platz gelassen zu haben. Ich bin mir aber nicht ganz sicher. Ich muss es mir erst noch anschauen."

Sein Aston Martin AMR22 habe "ein paar Schäden am Unterboden" davongetragen, erklärt Stroll, "aber ich wurde halt auch noch rumgedreht". Deshalb fiel Stroll ans Ende des Feldes zurück und beschloss das Rennen damit noch hinter seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg.

Albon: Was Williams jetzt tun muss

Und Albon steht mit nichts da, genau wie Williams nach zwei Rennen in der Saison 2022. "Es fehlt uns an Abtrieb", erklärt der unter thailändischer Flagge fahrende Albon.

"Die Balance des Autos kann schwierig sein. Wenn sich das Auto aber im [optimalen] Einsatzfenster befindet, ist der Williams eigentlich ein ordentliches Fahrzeug. Gegen Rennende waren wir ziemlich schnell", meint Albon, und so habe er gegen Stroll eben sein Glück versucht.

Nun müsse Williams daran arbeiten, den FW44-Mercedes "konstanter und vorhersehbarer" zu machen, sagt Albon weiter. Mit welchen Mitteln das vonstattengehen könnte, dazu sagte er aber nichts.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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