FIA kassiert ab: Das sind die Antrittsgebühren der Formel-1-Teams 2016

Fast 15 Millionen Euro müssen die Rennställe aus der Formel 1 an den Automobil-Weltverband (FIA) überweisen, um 2016 startberechtigt zu sein. Mercedes trifft es am härtesten.

Das dominierende Team der vergangenen Saison – Lewis Hamilton sicherte sich den WM-Titel in der Fahrerwertung, Mercedes gewann die Konstrukteurswertung – muss für seine insgesamt 703 Punkte umgerechnet satte 4,8 Millionen Euro an Antrittsgebühren bezahlen.

Mercedes-Sportchef Toto Wolff empfindet diese Summe als „teuer“, wie er im Gespräch mit Motorsport.com betont. „Es ist immer traurig, diese Gelder freizugeben.“

„Wir hatten aber natürlich einen enormen sportlichen Erfolg. Und so viele Punkte bedeuten, dass unsere Saison sehr gut war“, meint Wolff. Deshalb habe er immer „gemischte Gefühle“, wenn die Gebühren zu entrichten seien.

Alle anderen Rennställe kommen 2016 wesentlich billiger weg. Natürlich auch, weil sie 2015 deutlich weniger Punkte erzielt haben als Mercedes.

Umgerechnet rund 2,5 Millionen muss Ferrari bezahlen, Williams kostet die Formel-1-Saison 2016 circa 1,7 Millionen an Gebühren.

Selbst Schlusslicht Manor wird vom Automobil-Weltverband zur Kasse gebeten, obwohl der britisch-russische Rennstall in der abgelaufenen Saison nicht gepunktet hat. Dergleichen kostet in der Formel 1 475.000 Euro.

Die Gebührentabelle der Formel 1 für 2016:

TeamPunkte 2015Antrittsgebühr 2016
 Mercedes 703 4.482.000 Euro
 Ferrari 428 2.508.000 Euro
 Williams 257 1.696.000 Euro
 Red Bull 187 1.363.000 Euro
 Force India

136

1.120.000 Euro
 Lotus/Renault 78 845.000 Euro
 Toro Rosso 67 793.000 Euro
 Sauber 36 646.000 Euro
 McLaren 27 603.000 Euro
 Manor 0 475.000 Euro

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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