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Keine Strafe gegen Charles Leclerc

Die Sportkommissare der Formel 1 haben eine Untersuchung gegen Ferrari-Fahrer Charles Leclerc gestartet, der im Qualifying auf die Pole gefahren ist

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc steht auf der Poleposition zum Grand Prix von Australien 2022 in Melbourne (das Rennen hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!), aber das Qualifying hat für ihn noch ein Nachspiel: Die Sportkommissare des Automobil-Weltverbands (FIA) haben eine Untersuchung gegen Leclerc eingeleitet und werfen ihm vor, auf dem Weg zurück in die Box "unnötig langsam" gefahren zu sein.

Hinweis: Eine aktualisierte Version dieses Berichts mit dem Urteil ("No further Action") gibt's auf unserem Schwesterportal Motorsport-Total.com.

Wie der Vorladung zur Anhörung bei den Sportkommissaren zu entnehmen ist, hat sich der Vorfall um 8:09 Uhr (MESZ) ereignet, also im ersten Qualifying-Segment Q1. Zur gleichen Zeit ist auch Alfa-Romeo-Fahrer Guanyu Zhou auffällig geworden und in Q2 (um 9:01 Uhr MESZ) ereignete sich eine ähnliche Szene rund um AlphaTauri-Fahrer Yuki Tsunoda. Alle drei müssen sich nun vor den Sportkommissaren verantworten.

Sollte ihnen ein Verstoß gegen Artikel 33.4 des Sportlichen Reglements der Formel 1 nachgewiesen werden, droht den betreffenden Fahrern wahrscheinlich eine Verwarnung. So wurden ähnliche Verstöße im Qualifying in der Vergangenheit häufig von den Sportkommissaren geahndet, zuletzt 2019 in Monza. Anhand dieser Präzedenzfälle ist die Poleposition von Leclerc also vermutlich nicht in Gefahr.

2019 in Monza waren nach dem Qualifying gleich drei Fahrer verwarnt worden: Nico Hülkenberg (Renault), Lance Stroll (Racing Point) und Carlos Sainz (McLaren). Die Umstände damals aber waren andere: Die drei Fahrer hatten "gebummelt", um sich einen Windschatten für ihre schnelle Runde zu sichern. Bei den aktuellen Fällen aber waren Leclerc, Tsunoda und Zhou jeweils auf dem Weg zurück an die Box.

Ungeachtet der Situation heißt es in Artikel 33.4: "Zu keiner Zeit darf ein Auto unnötig langsam, fehlerhaft oder auf eine Art und Weise bewegt werden, die potenziell gefährlich sein kann für andere Fahrer oder andere Personen."

Außerdem spezifizieren die Rennleiter-Notizen von Niels Wittich in der Saison 2022, dass die Fahrer zu jeder Zeit eine Maximalzeit unterbieten müssen, um auf der Strecke keine unnötigen Hindernisse darzustellen. Die zulässige Maximalzeit wird im Anschluss an den ersten Trainingstag durch die Rennleitung an die Teams weitergegeben.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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