FIA stellt klar: Keine Kundenmotoren zweiter Klasse

Wie der Automobil-Weltverband (FIA) erklärt hat, dürfen die Hersteller in der Formel-1-Saison 2016 keine Kundenmotoren zweiter Klasse anbieten.

Allerdings könnten die Teams bei Einstimmigkeit dafür sorgen, dass die Formel 1 wieder von dieser Regelung abrückt.

Vorerst allerdings gelten die am Mittwoch veröffentlichten Statuten, wonach Kundenteams nur einheitliche Motoren zur Verfügung gestellt werden dürfen.

In Artikel 23.5 des Sportlichen Reglements für 2016 heißt es dazu: „In den Formel-1-Saisons 2016 bis 2020 dürfen nur Antriebsstränge verwendet werden, die gemäß Anhang 4 dieser Ausführungen identisch zu den von der FIA homologierten Aggregaten sind.“

Damit unterbindet der Automobil-Weltverband zwar den Einsatz von Kundenmotoren mit geringerer Leistung. Doch es besteht weiterhin die Möglichkeit für die Werksteams, bessere Software- oder Schmiermittel-Lösungen zu verwenden, um einen Leistungsvorteil zu erzielen.

Red Bull dem Formel-1-Verbleib näher?

Zumindest für Red Bull dürfte der FIA-Erlass eine gute Nachricht sein. Denn nach der Trennung von Renault braucht der Rennstall – genau wie Schwesterteam Toro Rosso – noch einen neuen Motorenpartner für 2016.

Kundenmotoren mit schlechterer Leistung hatten die Red-Bull-Verantwortlichen stets kategorisch ausgeschlossen.

Fortsetzung finden könnte die Motorendiskussion bereits am Donnerstag, wenn sich die Formel-1-Motorenhersteller zu einem Gipfeltreffen einfinden. Möglicherweise wird dabei diskutiert, dass 2015er-Antriebsstränge auch weiterhin eingesetzt werden dürfen.

Jetzt ein Teil von etwas Großem werden!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Artikelsorte News